Strukturpolitische Gründe

Kein Wasserstoff-Zentrum in Poing

Wasserstoffzentrum in Poing mit Windkraft im Hintergrund
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Im Poing wird es kein Wasserstoffzentrum geben (Symbolbild)

Mit „strukturpolitischen Gründen“ wurde die Entscheidung für Pfeffenhausen (Kreis Landshut) und gegen Poing bei der Vergabe für das „Deutsche Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie“ angegeben

In der Gemeinderatsitzung am 10. Dezember 2020 war man im Gremium noch guter Dinge, dass man bei der Bewerbung als Standort für das „Deutsche Technologie- und Innovationszentrum Wasserstofftechnologie“ eine Chance hätte. Waren doch die Vertreter der beteiligten Firmen - Hynergy GmbH und TÜV Süd – bei ihrer Präsentation vom vorgeschlagenen zwölf Hektar großen Grundstück in Grub überzeugt.

In Zusammenarbeit mit der Verwaltung hatten das WTAZ-Konsortium einen Vorschlag erarbeitet, der dann dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vorgelegt wurde. Dies musste dann unter weiteren Bewerbern entscheiden, wer letztendlich als bayerischer Standort für das geplante Deutsche Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff ins Rennen geht. Am 15. Januar 2021 fiel die Wahl auf die Gemeinde Markt Pfeffenhausen im Landkreis Landshut. Auf der Poinger Gemeinde-Homepage wurden für die Entscheidung „strukturpolitische Gründe“ angegeben. In der Gemeinderatsitzung am 21 Januar 2021 bedankte sich Bürgermeister Thomas Stark bei allen Mitarbeitern und dem Gemeinderat für die Mitarbeit beim der Projektbewerbung. 

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