Kindergarten

Weihnachtszeit in der „Villa Wirbelwind“

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Lebendiges Brauchtum in der Villa Wirbelwind

Brauchtum und Tradition bestimmte auch die Weihnachtszeit im Kinderhaus

Markt Schwaben – Jeden Tag im Morgenkreis entzündete ein Kindergartenkind das „Pradeisl“. Dies kam im 19. Jahrhundert von Südtirol nach Oberbayern. Heute kennt es kaum noch einer. Vier Kerzen bilden eine Pyramide. Die Dreiecke die dabei entstehen symbolisieren die Dreifaltigkeit. An jedem Advenssonntag entzündet man wie beim Adventskranz eine weitere Kerze. Eine besinnliche Familienzeit wurde den Kindern mit dem „Adventskist‘l“ mit nach Hause gegeben. Das Adventskist‘l war mit allerhand Adventlichem gefüllt. Jeden Tag im Advent durfte ein anderes Kind die Kiste mit nach Hause nehmen und es sich mit der Familie gemütlich machen. Der heilige Bischof Nikolaus kam höchstpersönlich mit seinem Gehilfen, dem Krampus im Kinderhaus vorbei. Er wusste so einiges über die einzelnen Kinder zu berichten und hatte für jeden ein kleines Geschenk mit dabei. Beim „Klop‘o- Geh“ durften die Vorschulkinder als arme Leute verkleidet durch die Straßen ziehen, ihr Lied vorbringen und wurden mit Süßigkeiten und Geld entlohnt. Das Geld kommt den Vorschulkindern zu Gute. Die Weihnachtsgeschichte von Jesu´ Geburt wurde den Kindern nahegebracht, sodass auch schon die Kleinkinder in der Krippengruppe den Hintergrund des Weihnachtsfestes begreifen konnten. Offenheit und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen und anderen Brauchtümern darf natürlich nicht zu kurz kommen. Ausserdem fand ein Familien-Weihnachtsfest statt. Die Vorschulkinder sprachen ein Gedicht: „Die 7 Lichter“. Symbolisch für das Zusammenleben im Kinderhaus, zwischen großen und kleinen Kindern, durften die allerkleinsten jeweils ein Licht auf einem großen Tannenbaum am Boden platzieren. Zum Schluss durften die Kinder ihre Weihnachtsgeschenke an die Eltern verschenken. In diesem Jahr machte jedes Kind zwei Herz-Seifen für seine Eltern. Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien kam dann auch das Christkindl im Kinderhaus vorbei. Die Kinder fanden Glitzerstaub-Spuren und in manchen Spielecken standen große Geschenke, die das Christkind für das ganze Kinderhaus gebracht hat. Eine große Ritterburg mit viel Zubehör, ein Puppenhaus mit Einrichtung und Püppchen, sowie allerlei Spielsachen für die Krippenkinder. Bei Wiener, Brezen, Plätzchen und Weihnachtsmusik wurde noch gefeiert.

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