Pandemie

Zwei neue Fälle von Corona im Landkreis Ebersberg

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Im Landkreis Ebersberg sind insgesamt 14 Patienten mit Corona-Infektionen gemeldet. Seit dem Wochenende gibt es zwei neue  und zwei geheilte Fälle.

Landkreis - Im Landkreis Ebersberg sind insgesamt 14 Patienten mit Corona-Infektionen gemeldet. Seit dem Wochenende gibt es zwei neue Fälle und zwei geheilte. 64 Kontakt-Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis 510 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. 491 von ihnen sind wieder gesund. 

Fünf sind leider verstorben. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben, liegt im Landkreis aktuell bei 6.33. In der Kreisklinik werden drei infizierte Patienten behandelt. Einer liegt auf der Intensivstation und muss dort beatmet werden. Es gibt 6 Verdachtsfälle. Nicht zuletzt, weil jetzt auch wieder sogenannte elektive Behandlungen durchgeführt werden, also planbare Operationen etc. ist die Kreisklinik derzeit stark ausgelastet. 

Infizierte in den Gemeinden

Anzing: 0 Aßling: 0 Baiern: 0 Bruck: 0 Ebersberg: 2 Egmating: 0 Emmering: 0 Forstinning: 0 Frauenneuharting: 0 Glonn: 0 Grafing: 2 Hohenlinden: 1 Kirchseeon: 0 Markt Schwaben: 0 Moosach: 0 Oberpframmern: 0 Pliening: 0 Poing: 8 Steinhöring: 0 Vaterstetten: 1 Zorneding: 0

Am Donnerstag, 28. Mai, wurden über das Diagnostikzentrum 85 Menschen untersucht. Ab Ende Juni werden die zentralen Materiallieferungen von Freistaat und Bund an die Kreisverwaltungen eingestellt. Danach müssen sich die sogenannten Bedarfsträger selbst mit Schutzmaterial versorgen. Notlieferungen von staatlicher Seite sind dann kostenpflichtig. 

Das THW hatte den Transport der Lieferungen aus zentralen Lagern in den vergangenen Monaten auch für den Landkreis Ebersberg übernommen. Man kann jetzt wieder Bestattungstermine über die Zeitung bekannt geben. Das war bis zuletzt nicht erlaubt. Ohnehin konnten nur die nächsten Angehörigen an einer Beerdigung teilnehmen. Inzwischen dürfen unter Auflagen wieder Gottesdienste in der Kirche oder im Freien stattfinden. Und so können auch an Beerdigungen wieder mehr Menschen teilnehmen als nur der engste Familienkreis des Verstorbenen. 

Masken zu tragen ist auch in diesen Tagen der relativen Entspannung des Corona-Geschehens sehr sinnvoll, weil sie beim Ausatmen die meisten Tröpfchen zurückhalten und so die Mitmenschen vor Ansteckung schützen. Stoffmasken sollte man täglich waschen, damit sie diese Schutzfunktion nicht verlieren. Menschen, die mit Corona infiziert sind, zeigen häufig längere Zeit keine Symptome, aber in ihrem Mund-Rachen-Raum vermehren sich die Viren und gelangen über Tröpfchen und Aerosole in die Umgebung - PM Landratsamt Ebersberg 

(Stand: 2. Juni 2020)

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