Spendenaufruf war ein Erfolg

2000 Euro für die Coronahilfe in Ghana

An einem zentralen Ort in Mafi Dadoboe steht ein aus Spenden finanzierte „Veronica-Bucket“ und ist ständig in Benutzung.

Unterschleißheim- Der Leitartikel im FORUM mit dem Titel „Coronahilfe für Ghana“  hat Wirkung gezeigt.Zumindest hat er laut Petra Halbig, der Vereinsvorsitzenden der Unterschleißheimer Hilfsorganisation „friends without borders“ dazu beigetragen, dass in kürzester Zeit knapp 2000 Euro Spenden für die Anschaffung und Installation von Handwaschstationen in Ghana, sogenannter „Veronika-Buckets“, eingegangen sind. 

Großzügige Spender: Jeder Euro zählt

„Es hat gewirkt“, erklärte Halbig zu dem Spendenaufruf. Demnach ist „eine Summe im vierstelligen Bereich“ und „viele, viele kleine Spenden“ im Zuge der Berichterstattung verschiedener Medien zu verzeichnen gewesen. Man habe jetzt „einen kleinen Puffer“, sprich Geld, mit dem man „einige mehr an Handwasch-Stationen“ anschaffen könne. Das sei jetzt schon ein Vielfaches der Summe, die man am Anfang investiert habe. 

„Wir hätten nicht im Leben daran gedacht, dass wir so viel Geld zusammenbringen. Das erleichtert uns das in dieser Situation schon sehr“, freut sich Halbig. Der „friends without borders e.V.“ möchte sich Halbig zufolge bei allen Spendern herzlich bedanken. „Die Spendensummen waren ganz unterschiedlich. Aber egal, wie groß sie waren: Jeder Euro hilft und kommt auch 1:1 in Ghana an. 

Dafür stehen wir und das können wir - wie in der Vergangenheit auch - garantieren,“ verspricht Halbig. Und sie fügt noch an: „Mit dem Geld können wir auch andere benötigte sanitäre Produkte wie Seife und Desinfektionsmittel kaufen. Ebenfalls wird es uns nun dank der Spenden möglich sein, Stoffe zur Verfügung stellen zu können, damit genügend Masken für alle Dorfbewohner vorhanden sind. 

Das sind die Dinge, die unser Verein leisten kann und die sicher den Bewohnern helfen werden, zumindest die empfohlenen Hygienemaßnahmen anwenden zu können.Wir werden aber nicht gesamten Betrag sofort ausgeben. Da wir nicht wissen, wie sich die Lage in Ghana entwickelt und wie prekär sie noch wird, werden wir einen Teil zurückbehalten, um dann eventuell auch die dann dringend benötigten Grundnahrungsmittel kaufen und verteilen zu können.“

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Online-Ausstellung im Stadtmuseum: Hommage an verschwundene Dinge
Online-Ausstellung im Stadtmuseum: Hommage an verschwundene Dinge
„Sporteln“ was das Zeug hält: Gymnasium ruft eine Fitnessaktion ins Leben 
„Sporteln“ was das Zeug hält: Gymnasium ruft eine Fitnessaktion ins Leben 
Ismaninger Museen sind wieder geöffnet
Ismaninger Museen sind wieder geöffnet
ASZ richtet Hilfsfond ein Corona: Echinger helfen Echingern
ASZ richtet Hilfsfond ein Corona: Echinger helfen Echingern

Kommentare