Schrecklicher Unfall an der A92 Eching-Ost

Aus dem Fahrzeug geschleudert: 20-Jähriger verstirbt am Unfallort

Ein zerstörter BMW liegt in der Büschung
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Ein PKW ist an der Autobahn Auffahrt zur A92 in Eching-Ost ins Schleudern geraten und auf dem Dach zum Landen gekommen.

Ein schrecklicher Unfall ereignete sich am späten Montagabend. Ein 560 PS starker BMW kam ins Schleudern und landete auf dem Dach in einer Büschung.

Am späten Abend des 16. November wurden die Freiwilligen Feuerwehren Neufahrn und Eching gegen 22:55 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Frauenhoferstraße auf. dem Autobahnzubringer zur A92 Eching-Ost gerufen. Das Alarmstichwort lautete „PKW Überschlag“.

Vor Ort bot sich den Kräften ein Trümmerfeld. Ein PKW der Marke BMW - 560 PS stark- durchbrach in einer leichten Rechtskurve die Leitblanke, prallte dort gegen einen Baum, überschlug sich und kam letztendlich auf dem Dach in der Böschung zum liegen. Der Fahrer (19) verlor die Kontrolle über das Auto - vermutlich war er zu schnell unterwegs. Einer der vier Insassen wurde hierbei aus dem Fahrzeug geschleudert.

Die ersten Einsatzkräfte kümmerten sich umgehend zusammen mit den zahlreichen Sanitätern um die Verletzten, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Unfallstelle aus und sperrten den Autobahnzubringer für den Verkehr. Der Verletzte, ein 20-Jähriger Mann, welcher aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, verstarb noch an der Unfallstelle, trotz Rettungsversuche durch die Zeugen des Unfalls und der Verkehrsüberwachung. Laut der Polizei saß er offenbar unangeschnallt auf der Rückbank. Der Fahrer und die weiteren Insassen kamen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 20 000 Euro.

Der Fahrer war laut Polizei dem ersten Anschein nach nicht alkoholisiert. Er war allerdings bereits einen Tag zuvor wegen seiner Fahrweise aufgefallen. Er hatte sich im Stadtgebiet Neufahrn nicht korrekt im Verkehr verhalten, die Beamten hatten ihn beanstandet. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Ein Sachverständiger untersuchte den Unfallort, um ein unfallanalytisches Gutachten zu erstellen. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizeibericht auf circa 20 000 Euro.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Freiwillige Feuerwehr Neufahrn aus dem Einsatz herausausgelöst und die Freiwillige Feuerwehr Eching verblieb für die Absperrung und die Ausleuchtmaßnahmen für einen Sachverständigen und die Polizei an der Unfallstelle. Von der Freiwilligen Feuerwehr Eching waren insgesamt 21 Mann mit sieben Fahrzeugen bis 3.30 Uhr im Einsatz.

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