Ganz still ohne Kunst

Autor Michael Kothe: Corona Zwangspause für die Kreativität nutzen

Drei Bücher von Michael Kothe
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Das ist „Output“! Der Unterschleißheimer Autor Michael Kothe nützt die Zwangspause für die eigene Kreativität.

Der Unterschleißheimer Autor Michael Kothe lässt seine Werke von fachkundiger Jury evaluieren.

Auch aktuell steht noch rund ein Dutzend Bewertungen aus, die durchaus zu weiteren Abdrucken führen können, denn das Erstveröffentlichungsrecht steht den Betreibern der Ausschreibungen zu. Wieder zieht der Schleißheimer alle Register, was kürzlich in einer Rezension über seine Anthologie besonders hervorgehoben wurde: „Der Autor ist ja beim Schreiben vielseitiger als ich beim Lesen!“, schreibt die Bloggerin Rezensionsnerdista. Er spannt einen weiten Bogen über allerlei Genres: Ist wirklich der Förster der Mörder? Welches Unglück erwartet den Firmenchef, wenn er an Weihnachten nach Hause gerufen wird? Wie wappnet sich eine Kleinstadt gegen die weltweite Abschaffung des Bargelds? Wieso hüpft Oma durch die Stadt, und warum ist es nicht schlimm, wenn der Kunde seinen Mund-Nasen-Schutz vergisst?

Düsteres lässt den Leser mit Beklemmung zurück, doch schon die nächste Erzählung versetzt das Zwerchfell in rhythmische Zuckungen. Diesmal sind ein paar Gedichte mehr dabei. Mal kritisch, mal ironisch oder gar erotisch-romantisch, eben je nach Wettbewerbsaufgabe. Um seinen Leserkreis über den deutschsprachigen Raum hinaus auszudehnen, hat Kothe eine Handvoll düstere Kurzgeschichten ins Spanische übertragen. Mehr sollen folgen. Noch liegt das Manuskript bei seinen Testlesern, bevor er das eBook „Desolado“ der Öffentlichkeit anbietet. Wie später die deutsche Ausgabe mit dem Titel „Trostlos“ wird es für 99 Cent im Onlinehandel als Download erhältlich sein. Über zehn Euro hingegen soll der zweite Roman aus seiner Fantasy-Reihe kosten, der den Helden aus „Siebenreich – Die letzten Scherben“ in neue Länder, neue Abenteuer und in eine neue Romanze führt.

Michael Kothe arbeitet unverdrossen an seinem Projekten.

Neben dem Schreiben wirkt der Autor auch als Rezensent und Korrektor. Für die bekannte Verlagsgruppe Penguin Random House stehen zwei Rezensionen von erwarteten Bestsellern an. Bei dem sozialen Projekt „Geschichten-Bowle“ (https://geschichten-bowle.de) korrigiert er die ausgewählten Beiträge und ist Mitherausgeber der Geschichtensammlung, die Betreuern in Einrichtungen für Menschen in besonderen Lebenslagen handverlesenen Stoff zum Vorlesen in die Hand geben wird.

Mehr Information über den Schriftsteller, seinen Einstieg in die Literaturszene, die Urteile von Lesern, Bloggern und Presse und über seine laufenden Projekte steht auf seiner stets aktuell gehaltenen Autorenhomepage und in seinem kostenlosen Newsletter, der dort angefordert oder heruntergeladen werden kann. „Ohne Kunst wird´s still“, fasst Kothe zusammen, „umso wichtiger ist das Schreiben, denn auch wenn alle Theater und Konzerte unerreichbar sind, findet das Buch immer noch den Weg zu seinem Leser.“

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