Offener Bücherschrank

Gehörig geplündert

Fünf Jahre mit voller Ehrgeiz dabei sind (v.l.) Ingrid Lindbüchl, Dr. Andreas C. Hofmann, Regina Veicht, Jana Praxenthaler, Inez Bree, Freimut März und Irene März.

Der offene Bücherschrank an der Nordseite des S-Bahnhofs feiert fünfjähriges Bestehen. Die Bücherbörse hat sich bewährt. Das Prinzip ist einfach: Jeder kann so viele Bücher herausnehmen oder hineinlegen wie er will.

Erfahrungsgemäß werden immer mehr Bücher eingelegt, als herausgenommen. Jedenfalls ist der Bücherschrank bis dato noch nie komplett leer geräumt gewesen. Eine tolle Sache, die noch dazu Spaß macht und bildet. Die Initiative geht auf Jana Praxenthaler zurück, die sich von einem Vorbild in Überlingen am Bodensee inspirieren ließ. 

Die Umsetzung gibt schließlich ein gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Maßgeblich beteiligt war nämlich die Agenda „Kinder und Jugend“ mit Ingrid Lindbüchl, Irene März, Regina Veicht, Inez Bree sowie der Initiatorin selbst. Die künstlerische Gestaltung mit Graffitis übernahm damals Frank Cmuchal zusammen mit von der Sprayer-Kultur begeisterten Jugendlichen. 

Die finanzielle Förderung und Einbettung in die Ortsentwicklung koordinierten die „Soziale Stadt“ mit Professor Tilo Klöck und Marga Mitterhuber an der Spitze. In nur fünf Jahren entwickelte sich die Börse zum Lieblingsort für Leseratten. Es ist ein Platz der Begegnung und der Bildung. Beim gemeinsamen Herumstöbern ergibt sich so manches Gespräch. Und, dass Lesen die Dummheit gefährdet, ist eh klar.

Quelle: freising-online

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