Der Kampf ist noch nicht vorbei

Bürgerentscheid gegen die dritte Startbahn feiert sein neuntes Jubiläum

Dr. Christian Magerl, Leon Eckert und  Johannes Becher mit masken
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Das neunte Mal jährte sich der Bürgerentscheid gegen die dritte Startbahn. Ganz aufgegeben wurde das Projekt allerdings nicht. Deshalb waren AufgeMUCkt-Sprecher Dr. Christian Magerl, dritter Bürgermeister der Gemeinde Eching und Bundestagskandidat aus Freising Leon Eckert und Landtagsabgeordneter Johannes Becher gemeinsam auf der Demonstration gegen die dritte Startbahn.

Vor kurzem jährte sich der erfolgreiche Bürgerentscheid gegen den Bau der dritten Start- und Landebahn am Flughafen München nun schon zum neunten Mal.

Vertreter der beiden Bündnisse „München gegen die dritte Startbahn“ und „AufgeMUCkt“ versammelten sich vor der Staatskanzlei, um ihren fortwährenden Protest gegen das Bauprojekt deutlich zu machen. Sowohl die Flughafen München GmbH (FMG) als auch die Staatsregierung haben das Bauvorhaben nach wie vor nicht aufgegeben: Es besteht Baurecht und das Projekt ist noch immer Teil des Landesentwicklungsprogramms.

Die Freien Wähler konnten im aktuellen Koalitionsvertrag lediglich ein Moratorium für die laufende Legislaturperiode durchsetzen. Auch Johannes Becher machte als grüner Landtagsabgeordneter aus der Flughafen-Region seine Position deutlich: „Die dritte Startbahn muss endgültig beerdigt werden. Unsere Region ist bereits genug durch Fluglärm und Abgase belastet und auch eine weitere Versiegelung des Erdinger Moos ist aus umweltpolitischer Sicht keinesfalls vertretbar. Echter Klimaschutz und die dritte Startbahn gehen nicht zusammen!“

Mit Blick auf das Landesentwicklungsprogramm könnte es allerdings in nächster Zeit wieder interessant werden. „Ich erwarte, dass in nächster Zeit ein Entwurf der Staatsregierung über eine Fortschreibung oder besser noch eine Neufassung des Landesentwicklungsprogramms vorgelegt wird. An den Inhalten werden sich CSU und Freie Wähler – auch bezüglich der dritten Startbahn – messen lassen müssen,“ erklärt Becher. Johannes Becher beantragt im Landtag in regelmäßigen Abstand das endgültige Aus für das klimaschädliche Bauprojekt dritte Startbahn und setzt sich dafür ein, die Belastung der Region durch Fluglärm und Ultrafeinstaub als Schadstoff-Ausstoß der Flugzeuge durch verschieden Maßnahmen zumindest abzumildern.

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