Filmliebhaber sammelt Fanartikel

Cineast huldigt Filmstars: "Wie Hollywood in Garching“

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Der Garchinger Buchautor Herbert Glaser ist von Beruf Sounddesigner. Privat ist er leidenschaftlicher Filmliebhaber. In seinem Keller hat der glühende Anhänger der Science-Fiction-Serie „StarTrek“ eine beachtliche Sammlung von Raritäten zusammengestellt. 

Herbert Glaser (58) ist Autor und glühender Fan der Science-Fiction-Serie Star Trek. Ein Trekkie, der in seinem Keller Filmfiguren hortet. Aber nicht nur, in einem Dutzend fein säuberlich gestalteten Schaukästen stellt der Filmliebhaber berühmte Szenen von Kultstreifen wie „King Kong“ oder „Basic Instinct“ nach.

Garching- Mit „Star Trek“ hat alles angefangen. Die US-Serie mit Captain Kirk, Mr. Spock. Scottie, Lieutenant Uhura und all den anderen, das hat dem jungen Mann damals gefallen. Das hat den in Garching lebenden Sounddesigner und Buchautor Herbert Glaser zum glühenden Fan und später auch zum Sammler von „Star Trek“-Fanartikeln gemacht. 

Und überhaupt war er ja schon in jungen Jahren Cineast, ein Kenner und ein begeisterter Kinogänger. „Ich bin ein ganz großer Filmfan, hab wahnsinnig viel gesehen, das ist meine Leidenschaft“, sagt Glaser über sein Faible für Hollywood-Streifen wie „King Kong“, „Der weiße Hai“ oder „Basic Instinct“. 

Garching: Kostbarkeiten in Glasvitrienen

Apropos, die ebenso berühmte, wie pikante Szene, bei der Filmdiva Sharon Stone lasziv die Beine übereinander schlägt, darf natürlich nicht fehlen in einer Sammlung von bestimmt 200 Figuren, Dioramen und Zubehör-Artikeln die Glaser in über einem Dutzend Schaukästen in seinem Keller in Szene gesetzt hat. Und zwar in einem eigenen Filmraum, sozusagen im Allerheiligsten, das Glaser auch liebevoll das „Hollywood in Garching“ nennt. 

Zu sehen bekommen das Freunde und Bekannte. „Wenn Gäste zu uns kommen, dann zeige ich ihnen das natürlich“, sagt Glaser. Trotz seiner Affinität zu „Star Trek“ legt er Wert auf die Feststellung, dass er in seiner Sammelleidenschaft „nicht auf ein Genre“ festgelegt, sondern dass seine Sammlung vollkommen „durchgemischt“ ist. Es kommt immer wieder mal etwas dazu. Glaser ersteht seine Kostbarkeiten im Internet, kauft das Meiste gebraucht. Allein schon, weil es seine Schätzchen ohnehin nicht mehr neu gibt. 

„Es gibt kein Geschäft, wo man reingehen kann“, erklärt der Sammler. Auch deshalb nicht weil seine Favoriten meist Klassiker wie „Psycho“, „Titanic“ oder auch „Godzilla“ sind. „Auch damit bin ich als Kind aufgewachsen und sehe mir bis heute alle Verfilmungen mit dem Monster an“, sagt Glaser über das japanische Urvieh, dass ganze Generationen von Menschen in den Kinos das Fürchten gelehrt hat. 

Herbert Glaser: Zweites Buch auf dem Markt

„Ich sortiere nichts aus. Vor allem nicht von Filmen oder Serien, die mein Leben verändert haben“, gesteht der Sammler vor dem Herrn. Womit wir wieder bei Star Trek wären. Dass er zum Trekkie geworden ist, das führt Glaser unter anderem darauf zurück, dass Star Trek nicht wie Star Wars auf Mythen sonder auf Wissenschaft und technischen Visionen basiert. 

So kommen Handy und I-Pad quasi schon in den alten Folgen mit William Shatner als Captain James T. Kirk vor. Das zählt etwas für einen fantasievollen Geist wie Glaser. Erst kürzlich hat der Sounddesigner seinen zweites Buch mit dem Titel „kurz und schmerzend“ herausgebracht. Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die auf den Erstling „Neustart“ folgte. Mehr Informationen dazu unter www.trediton.de. Die beiden Bücher von Glaser sind aber auch ganz normal im Handel erhältlich.

Quelle: freising-online

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