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CSU besichtigt die "Perspektive"

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Bei der Besichtigung der „Perspektive“: (v.l.) Gebärdendolmetscherin Gabriele Schwarzer, Dr. Alexander Mayer (Zahnarzt mit barrierefreier Praxis), Vorstandsmitglied Gabriele Wolf, Siegfried Albert (Mitglied im Beirat für Menschen mit Behinderung), Zweiter Bürgermeister a.D. Josef Diehl, stellvertretender Ortsvorsitzender Emil Schwarzer, „Perspektive“-Geschäftsführer Michael Bauer, Prokuristin Susanne Schmidt, Arbeitskreisleiter und Altbürgermeister Rolf Zeitler und Zweiter Bürgermeister Stefan Krimmer.

Der Kommunalpolitische Arbeitskreis der CSU nutzte die ruhigen Tage, um eine ganz besondere Einrichtung zu besichtigen: Die „Perspektive“, die Tochtergesellschaft der „Pfennigparade“, ermöglicht es Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen, die entweder angeboren oder später aufgekommen sind, am Arbeitsleben teilzunehmen und so mehr Lebensqualität zu genießen.

Der Kommunalpolitische Arbeitskreis der CSU nutzte die ruhigen Tage, um eine ganz besondere Einrichtung zu besichtigen: Die „Perspektive“, die Tochtergesellschaft der „Pfennigparade“, ermöglicht es Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen, die entweder angeboren oder später aufgekommen sind, am Arbeitsleben teilzunehmen und so mehr Lebensqualität zu genießen. Die bereits im Jahr 1991 gegründete Einrichtung bietet neben Werkstätten auch seit 2001 Wohnmöglichkeiten, welche beide auf die Bedürfnisse der schwerst und mehrfach behinderten Menschen ausgerichtet sind. Der Kommunalpolitische Arbeitskreis besichtigte diese Einrichtung deshalb, weil seine Mitglieder den positiven Beitrag, den die „Perspektive“ für ihre Angestellten und Bewohner liefert, äußerst wichtig finden. Der Rundgang weckte bei Altbürgermeister Rolf Zeitler und Zweitem Bürgermeister a.D. Josef Diehl Erinnerungen an die nicht ganz einfache Gründungszeit, in der etliche Hindernisse überwunden werden mussten, um die „Perspektive“ in ihrer jetzigen Form zu realisieren. Dass die „Perspektive“ heute unterschiedlichste Produkte anbieten kann, die nicht nur aus sozialen Aspekten, sondern ganz rational betrachtet für andere Unternehmen attraktiv sind, war ein langer Weg. Diesen langen Weg hat ein Kuratorium maßgeblich mitbestritten, dem Monika Zeitler lange Jahre vorgestanden hatte. Außerdem war sie wieder, wie jedes Jahr, mit tatkräftiger Unterstützung beim Verkauf für wohltätige Zwecke auf dem Christkindlmarkt präsent. Die Werkstatt selbst ist natürlich etwas, was man gesehen haben muss. Geschäftsführer Michael Bauer erklärte die verschiedenen Maschinen, die durch spezielle Vorrichtungen und kleine Arbeitsschritte die Bedienung durch Schwerstbehinderte erlauben. Neben den Holzarbeiten ist ein Bereich noch sehr interessant, welchen den Arbeitskreis-Mitgliedern die Prokuristin der VSB (ebenfalls Tochterunternehmen der „Pfennigparade“), Susanne Schmidt, nahebrachte: Druck, Konfektionierung und Buchbinderei, die hier am Ort für verschiedenste Kunden durchgeführt werden. Die „Perspektive“ möchte ihr Angebot erweitern, denn die Nachfrage nach Plätzen steigt stetig, kommen doch Menschen täglich bis aus Starnberg, um hier zu arbeiten. Eine neue Wohnmöglichkeit - wenn es geht, auch noch in Unterschleißheim - wäre ein Traum, den die Verantwortlichen der „Perspektive“ haben. Bei der Realisierung dieses Traumes wird die CSU Unterschleißheim im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestmöglich Hilfe leisten. Rolf Zeitler, Altbürgermeister Stefan Krimmer, 2. Bürgermeister

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