Dietersheim Südost wächst

(mm)

· “Am Mühlenweg“, so lautet jetzt der Arbeitstitel für das Neubaugebiet im Dietersheimer Südosten. Das gestalterische Motto dazu heißt „geordnete Vielfalt“. Im Rathaus wurde kräftig gearbeitet an den Vorgaben. Die sechs Hektar große Fläche zwischen Bundesstraße und Mühlenweg ist ein Teil des nächsten Entwicklungsschubs für den Gemeindeteil. Es entstehen dort vor allem Einzel- und Doppelhäuser. In den Leitplänen sind schon abwechselnde Dachformen vorgegeben, um hier eine Vielfalt zu erreichen. Konventionelle Satteldächer sollen sich mit flach geneigten Pultdächern abwechseln. Die gewollte Vielfalt wird nun auf Votum des gemeindlichen Bauausschusses so weit getrieben, dass für die Pultdächer nicht mal einheitliche Ausrichtungen vorgeschrieben werden. Nur die jeweiligen Partner in Doppelhäusern müssen sich einigen, ansonsten können die Dächer zur besseren energetischen Verwertung der Dachfläche nach Süden geneigt sein oder zur wohnlicheren Ausrichtung nach Norden. Als einzige Ausnahme wurde festgesetzt, dass die Ortsränder einheitlich mit Nordneigung ausgerichtet sein müssen. Gespalten ist der Ausschuss in der Frage der Verkehrserschließung. Das Planungsbüro Wankner und Fischer sieht die verkehrsberuhigte Ausprägung aller Straßen in dem Gebiet als grundlegend an. Grundeigentümer und auch ein Teil des Ausschusses fordern aber, mindestens die zentrale Trasse zwischen Bundesstraße und Mühlenweg konventionell anzulegen. Mit einem Abstimmungspatt wurde die Planvorlage mit durchgängiger Verkehrsberuhigung gebilligt. Zur energetischen Erschließung des Neubaugebiets hat die Gemeinde um eine Ankoppelung an die „Energiewende Garching“ angefragt. Dies sei „erste Präferenz“, sagte Bürgermeister Josef Riemensberger. Sei dies technisch oder wirtschaftlich nicht möglich, signalisierte er wenig Neigung, andere dezentrale Energieversorgungsformen zu initiieren.

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