Preisgekrönte Drummerin

Gastspiel eines kongenialen Duos

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Den Rhythmus im Blut haben der Gitarrist Lucas Campara Diniz und die Percussionistin und Schlagzeugerin Vivi Vassileva. 

Eigentlich ist Schlagzeug spielen ja Männersache. Zumindest war das lange so. Bis sich Pionierinnen wie Ruth Underwood oder Sheila E bei Frank Zappa und Prince als Drummerinnen der Extraklasse entpuppten. In diese Kerbe schlägt auch die preisgekrönte Schlagzeugerin und Percussionistin Vivi Vassileva. Zusammen mit ihrem kongenialen Kollegen Lucas Campara Diniz (Gitarre) tritt die Senkrechtstarterin jetzt im Bürgerhaus Oberschleissheim auf.

Sie hat den Rhythmus im Blut und sie zählt zu den versiertesten Percussionistinnen und Schlagzeugerinnen überhaupt. Eine Drummerin, die stilübergreifgend arbeitet und in den verschiedensten Formationen auftritt und doch immer unverkennbar sie selber bleibt. Die Rede ist von der Vollblutmusikerin Vivi Vassileva, die zusammen mit ihrem kongenialem Bühnenpartner, dem Ausnahmegitarristen Lucas Campara Diniz jetzt ein Gastspiel im Bürgerzentrum gibt. Vassileva ist vielfach preisgekrönt. 

Die sammelt die Auszeichungen und Preise nur so ein. Als Preisträgerin vieler bedeutender internationaler Wettbewerbe gilt Vivi Vassileva als eine der derzeit führenden Schlagzeugsolistinnen. Sie wurde 1994 in Hof an der Saale in eine bulgarische Musikerfamilie geboren und wuchs in einer idealen Umgebung für eine musikalische Karriere auf. Der erste Anstoß ihrer vielversprechenden Zukunft war jedoch ihr erster „Unterricht“ - an einem kleinen Strand in Bulgarien. Inspiriert von der Leidenschaft der dortigen Künstler, die sie erstmalig mit den ausgelassenen und temperamentvollen Rhythmen in Kontakt brachten. Ein wahres Feuerwerk an Musikalität entstand, das jeden auf ihren Konzerten mitreißt. Mit dem professionellen Schlagzeugunterricht begann Vivi Vassileva 2004 bei Claudio Estay. Von nun an eroberte sie die Musikszene mit großen Schritten: Nachdem sie mir nur dreizehn Jahren jeweils den Ersten Preis im Landes- und Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen hatte, wurde sie das jüngste Mitglied im Bundesjugendorchester.

 Überdies ist sie Preisträgeriin zahlreicher internationaler Webewerbe. Neben Eigenkompositionen führt sie viele neue Werke, die sie in Auftrag gibt, auf. Mit ihrer Experimentierfreudigkeit setzt ist Vassileva ständig auf der Suche nach neuen Besetzungen und Kombinationen verschiedenster von ihr angeführten Kammermusikgruppen, wie zum Beispiel das Vivi Vassileva Quintett, welches sie 2015 gründete. Im Jahre 2016 gewann Vivi Vassileva den 1. Preis im Wettbewerb des Kulturkreises Gasteig mit ihrer Eigenkomposition und Bearbeitung des bulgarischen Volkslieds „Kalino Mome“. Im Herbst 2017 wurde ihr der Bayerische Kunstförderpreis verliehen. 2019 im März folgte ihr Debüt in der Berliner Philharmonie mit ihrem Schlagzeugquartett. Im Mai diesen Jahres brachte sie das ihr gewidmete Schlagzeugkonzert „Oraculum“ von Oriol Cruixent mit dem Sinfonieorchester Wuppertal unter der Leitung von Julia Jones zur Uraufführung auf. Man darf also gespannt sein, welche musikalischen Überraschungen Vassileva und ihr nicht minder eigenwilliger Gitarrenspieler am Donnerstag, 24. Oktober um 20 Uhr im Bürgerzentrum in petto haben.

Quelle: freising-online

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