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Eine Million mehr für Bürgerhaus: Die Küche stößt schwer auf

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Im Bürgerhaus stehen quasi nur noch die Wände. Der Bauausschuss nahm das völlig ausgehöhlte Haus in Augenschein (Bürgermeister Josef Riemensberger, Mitte). Bittere Pille: für die Ertüchtigung der Küche sind womöglich eine Million Euro oder mehr erforderlich. Foto: M. Mayer
Im Bürgerhaus stehen quasi nur noch die Wände. Der Bauausschuss nahm das völlig ausgehöhlte Haus in Augenschein (Bürgermeister Josef Riemensberger, Mitte). Bittere Pille: für die Ertüchtigung der Küche sind womöglich eine Million Euro oder mehr erforderlich. Foto: M. Mayer

(mm)

· Das Bürgerhaus ist nahezu komplett ausgehöhlt worden. Der Bauausschuss nahm vor seiner jüngsten Sitzung die laufenden Sanierungsarbeiten an dem völlig entkernten Gebäude in Augenschein. Dargestellt wurde dabei ein großes Problem: die Küche. Ärger gab es damit schon vor 30 Jahren. Als das Echinger Bürgerhaus eingeweiht wurde, fingen die Schwierigkeiten bereits an. Die Versorgung wurde als völlig unzureichend bemängelt. Die Ausstattung musste nachgerüstet werden. Um den seit Jahren lahmenden Gastronomiebetrieb aufzuwerten, müsste das Rathaus auch hohe Beträge in die Erneuerung der Küche investieren. Von den eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen für über 3,6 Millionen Euro war die Gaststätte ausgespart geblieben. Jetzt aber steht der Gemeinderat vor der Frage, ob zusätzlich eine Million oder mehr in die Küche gesteckt werden soll. Dass der Gastronomiebetrieb erhalten bleibt, hat der Hauptausschuss bereits in nicht öffentlicher Sitzung entschieden. Option war auch gewesen, das Restaurant nicht wieder zu eröffnen und die Veranstaltungen im Haus über externes Catering zu versorgen. Offenbar würde ein Wegfall der Verpachtung aber die steuerliche Konstruktion des Hauses verändern und dem Rathaus damit drastische Mehrkosten verursachen. Die Architekten haben nun drei Varianten vorbereitet. Sie reichen von reinen Reparaturen im Innenleben der Küchenversorgung bis zu einer kompletten Erneuerung auf drei Ebenen. Die SPD hat in einem früheren Antrag zudem die Anregung eingebracht, die Gaststätte möglicherweise auch stärker zum Bürgerplatz hin auszurichten und eventuell sogar mit einem Vorbau zu ergänzen. Auf diese Weise sollte ein Beitrag zur Belebung des Platzes geleistet werden. Die Variationsmöglichkeiten werden nun von den Architekten noch mit Zahlen hinterlegt, dann muss der Gemeinderat entscheiden.

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