Erbe und Verpflichtung

Die Restaurierung des Schleißheimer Blumenparterres ist Teil einer Ausstellung im Neuen Schloss.

Der

Freistaat Bayern besitzt 25 weltbekannte historische Gärten, die die gartenkulturelle Entwicklung vom ausgehenden 16. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert anschaulich widerspiegeln. Die ursprünglich zur Bundesgartenschau 2005 konzipierte Wanderausstellung demonstriert die Anstrengungen zum Erhalt dieses herausragenden gartenkulturellen Erbes. Anhand von sieben ausgewählten Gärten werden außergewöhnliche denkmalpflegerische Maßnahmen in ihrem geschichtlichen und gestalterischen Kontext vorgestellt. Hierzu zählen unter anderem die Wiederher- stellung der Kaskade und des Blumenparterres im Hofgarten Schleißheim, die Einrichtung des Gartenkunst-Museums Schloss Fantaisie bei Bayreuth, die Wiederherstellung des Rosariums auf der Roseninsel im Starnberger See und die Sanierung und Restaurierung von Schloss und Garten Veitshöchheim. Die Ausstellung – ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Schlösserverwaltung und des Bayerischen Landesamtes für Vermessung und Geoinformation – war schon in Ansbach und Bayreuth zu sehen. Bis 31. Dezember kann sie in den nördlichen Erdgeschossräumen des Neuen Schlosses Schleißheim besichtigt werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Dokumentation, die sowohl die wissenschaftliche Detailarbeit als auch die einzelnen Arbeitschritte beleuchtet, die für die Restaurierung des Schleißheimer Blumenparterres erforderlich waren. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Neuen Schlosses besichtigt werden und ist im Eintrittspreis enthalten.

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