Feinarbeit im Bauausschuss

(mm)

· Meterweise nähern sich der Gemeinderat und ein Bauherr in Deutenhausen gerade aneinander an. An der schroffen Hangkante in dem Ort soll ein Achtfamilienhaus errichtet werden. Herausragende Intention des Rathauses ist es dabei, die Hangkante möglichst zu berücksichtigen und so meterhohe Stützbauwerke zu verhindern. Entsprechend wurde die Situierung des Gebäudes zunächst nicht akzeptiert, weil es eben zu nahe an die Kante rücke. Gefordert wurde eine Verlegung um drei Meter von der Hangneigung weg. Nun lag ein korrigierter Plan vor, der eine Verschiebung um einen Meter vorgenommen hatte. Vom Gemeindebauamt wurde dies als akzeptabel bewertet, der Antrag könne nun befürwortet werden. Der Bauausschuss weigerte sich jedoch, dies durchzuwinken: drei Meter waren gefordert – warum soll nun ein Meter genügen? Nach intensiver Debatte um die Nachforderung – zwei Meter oder 1,50 Meter? – entschied das Gremium einstimmig, den Antrag abzulehnen und eine Genehmigung bei einer Verschiebung um zwei Meter zu billigen.

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