Nie mehr Open Air:

„Friends without borders“: Schulbau statt Freiluft-Unterricht in Mafi Dadoboe

Schüler und Lehrer sitzen unter Freiluft Schule
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Sieht zwar entspannt aus, hat aber keine Perspektive: Der Unterricht unter freiem Himmel ist bald vorbei.

Der Neubau des Schulgebäudes in Mafi Dadoboe in Ghana hat begonnen. Mit der Unterstützung von „friends without borders“ gelingt dieser lang ersehnte Wunsch.

Der Neubau des Schulgebäudes in Mafi Dadoboe in Ghana hat begonnen. Möglich wurde dies durch die Förderung der „Reiner Meutsch Stiftung fly&help“ an den Unterschleißheimer Verein „friends without borders“, der die Spenden in vollem Umfang an die Ortschaft in Ghana weitergibt. Wenn das Gebäude fertig ist, freuen sich rund 100 Kinder der Junior High School, dass das Lernen unter dem Mangobaum und in einem einfachen Strohdach der Vergangenheit angehört.

Die Bauarbeiten für die neue Schule begannen im April und schreiten seither gut voran. Für die gesamte Ortschaft ist dies ein großartiges, langersehntes Ergebnis. Schon lange Jahre hat der Chief des Dorfes beim ghanaischen Bildungsministerium die Notwendigkeit des Neubaus angemahnt, wurde aber immer vertröstet. Nach der Spendenzusage durch „fly&help“ hat das Ministerium den langfristigen Unterhalt des Gebäudes und die Bereitstellung von Lehrkräften garantiert, so dass dem Bau nichts mehr im Wege stand und die Freude über den Baubeginn riesig groß ist.

Friends without Borders: In Ghana wird eine Schule gebaut

Gebaut wird ein Schulblock mit drei Klassenräumen, einem Computer- und Lagerraum, Lehrerzimmer und Toiletten. Das Grundstück dafür hat die Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Der Bau wird von einem professionellen Bauunternehmen koordiniert, dennoch helfen die Bewohner nach Kräften mit und bringen ihre Arbeitskraft wo immer möglich ein. Dies fördert natürlich auch die Verbundenheit der Menschen vor Ort mit dem Gebäude – eine gute Voraussetzung für die Nachhaltigkeit des Vorhabens.

Die Junior High School in Mafi Dadoboe zieht bald in vier feste Wände ein. Die Bevölkerung krempelt die Ärmel hoch.

Friends without borders“ ist stolz, dass die Bauarbeiten begonnen haben und das Projekt jetzt Schritt für Schritt realisiert werden kann, wie Petra Halbig betont; „Ein Schulgebäude schafft die erforderliche Bildungsinfrastruktur, verringert sich die Armut und bringt den Kindern Perspektiven für die Zukunft. Wir danken der Stiftung fly&help für die unkomplizierte Abwicklung und dass sie dieses große und nachhaltige Projekt möglich gemacht hat.“

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