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Das Garchinger Gymnasium kommt

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einem gemeinsamen Gespräch im Kultusministerium mit den betroffenen Bürgermeistern aus Ismaning, Unterföhring und Garching sowie der Landrätin Johanna Rumschöttel und Vertretern des Ministeriums vergangene Woche bezog das Kultusministerium erneut eine klare Position: Das Werner-Heisenberg-Gymnasi-ums Garching wird in jedem Fall errichtet. Am Grundsatz wonach das bestehende Gymnasium nicht gefährdet werden darf hält die Staatsregierung weiter fest. Die Stadt Garching freut sich über die Klarstellung, erhält sie dadurch endlich die erforderliche Planungssicherheit zurück. Die Stadt plant mit dem Neubau des Gymnasiums im Frühjahr 2012 zu starten und diesen schnellstmöglich, in der kurzen Bauzeit von 2 Jahren, zu realisieren. Eine Ausweichschule muss schnellstmöglich erstellt werden, so dass ein Umzug erfolgen und der Schulbetrieb dort im Schuljahr 2011/2012 reibungslos in sog. Modulcontainern starten kann. Parallel muss der Abbruch des bestehenden Gymnasiums ausgeschrieben realisiert werden, die Abbrucharbeiten erfolgen und das Baufeld freigemacht werden, so dass dem Baubeginn nichts mehr im Wege steht. Die Gemeinden Unterföhring und Ismaning, beide Mitglieder im Zweckverband Staatliches Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching, hatten in den vergangenen Wochen jeweils Forderungen nach eigenen Gymnasien erhoben. Die Stadt Garching hat Verständnis für das Engagement der Nachbargemeinden für ein Gymnasium am eigenen Standort. Garchings Bürgermeisterin und Vorsitzende des Zweckverbandes, Hannelore Gabor, kommentiert: „Sollte es sich zeigen, dass der Bedarf für ein weiteres Gymnasium gegeben ist, wird sich die Stadt dem nicht entgegenstellen. Entscheidend für die aktuellen Diskussionen sollten allerdings die zu erwartenden Schü- lerzahlen sein.“ Das Kultusministerium will nun den tatsächlichen Bedarf anhand von Schülerprognosen prüfen und eruieren lassen, wie viele Schüler aus den Nachbarlandkreisen und der Stadt München bereit wären, ein Landkreis-Gymnasium zu besuchen.

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