Im neuen Gebiet „Kommunikationszone“:

GIGA Garching: Der Garchinger Wohnbaugenossenschaft fehlt immer noch ein Grundstück

Initiator Sebastian Dombret mit vielen Interessenten
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GiGa-Initiator Sebastian Dombret hatte bei jeder Informationsveranstaltung zum genossenschaftlichen Bauen eine volle Hütte, das Interesse der Garchinger an dieser Form des Bauens und Wohnens ist also sehr groß.

Die Wohnbaugenossenschaft „Gemeinsam in Garching“ (GiGa) steht in den Startlöchern um die Bewerbung für ein Grundstück im neuen Gebiet „Kommunikationszone“.

Ein Jahr alt und bereits 250 Mitglieder. Die Wohnbaugenossenschaft „Gemeinsam in Garching“ (GiGa) steht in den Startlöchern um die Bewerbung für ein Grundstück im neuen Gebiet „Kommunikationszone“. Rund 60 Wohnungen will die GiGa errichten, das Interesse an der Genossenschaft war von Beginn an groß.

Die erste Informationsveranstaltung im November 2019 mit über 100 Interessenten ließ den Römerhof aus allen Nähten platzen. Es folgte die Gründung der Genossenschaft im August vergangenen Jahres. Mittlerweile wurden zahllose Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die Entwicklung des Projektes investiert. Ökologisch und nachhaltig soll der Bau sein, aber mehr Vorgaben will die Baugenossenschaft nicht machen, „die Architekten sollen ihre Kreativität spielen lassen. Auch bei den Baustoffen werden wir keine einschränkenden Vorgaben machen“, betonte der Initiator und Garchinger Stadtrat Bastian Dombret (FDP), von Beginn an.

Jetzt heißt es auf Entscheidungen aus dem Stadtrat zu warten. „Wir und die Stadt Garching sind uns darüber einig, dass wir das Vergabeverfahren gerne in den kommenden sechs Monaten abschließen möchten“, so Dombret. Gehofft hatten er und die Genossen mit einer Entscheidung im frühen Sommer dieses Jahres. Ein Projektsteuerer ist bereits gefunden, der bei der Auswahl des optimalen Architekturbüros unterstützen soll. Eine Arbeitsgruppe diskutiert derzeit die künftige Wohnungs-Vergaberegelung. Ziel ist ein objektives, soziales und faires Modell, welches einen Ausgleich verschiedenster Interessen herstellt und regionale Verwurzelungen in Garching berücksichtigt.

Die 60 geplanten Wohnungen sind bereits jetzt so gut wie vermietet. Das bedeutet, dass es eine Warteliste für die nächsten Bauprojekte gibt, die Dombret auf zwei städtischen Grundstücken in der Kommunikationszone, aber auch am Schleißheimer Kanal sieht. „Zum Glück wollen nicht alle 250 Mitglieder gleich jetzt eine Wohnung beziehen, sondern planen langfristig für ihre Kinder oder Enkelinder, sehen sich als finanzielle Förderer, weil sie die genossenschaftliche Idee gut finden, oder weil sie die bessere Möglichkeit einer Verzinsung als auf ihrem Bankkonto sehen.“

Garchings früherer Bürgermeister Manfred Solbrig (SPD) freut sich sehr, „dass wir schon so viele Menschen für unser gemeinsames Projekt begeistern konnten.“ Er bringt sich als Vorsitzender des Aufsichtsrates für die Genossenschaft ein. „Wir hoffen, dass weitere Flächen für den genossenschaftlichen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden, um der großen Nachfrage nach diesem zeitgemäßen Wohnmodell zu begegnen.“

Auch die Genossenschaft BürgerEnergie Garching (BEG) wartet noch auf eine Grundstückzusage. Sie möchte Hausgemachten Strom für Garchings Bürger umsetzen.

Bert Brosch

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