Mehr Glasfaser für Unterschleißheim

Glasfaser: Ökologisch eine Chance

Nicht jeder Unterschleißheimer hat einen Glasfaseranschluss.

Wenn es nach Jolonta Wrobel, ÖDP Kreisrätin, geht sollten mehr der Unterschleißheimer Bürger über einen Glasfaseranschluss nachdenken. 

Unterschleißheim gehört zu den wenigen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, in denen die Großteile des Gebietes mit den Glasfasernetzen „bis zum Bürgersteig“ versorgt wurden. Leider fehlt noch der letzte Schritt in die Wohnungen und Häuser. Das versucht der AnbieterTelekom jetzt zu ändern und hat deswegen drei Wochen lang, mit den Info-Trucks in der Stadt, auf sein Angebot aufmerksam gemacht. Nur wenn entsprechend viele Haushalte sich dem jetzigen Ausbauangebot anschließen, werden die Hausanschlussgebühren von ihm erlassen. Diese Möglichkeit sollten genutzt werden, wenn es nach Jolanta Wrobel, ÖDP Kreisrätin, geht. 

Glasfasernetze sind die Zukunft

Glasfasernetzte sind die Zukunft der Digitalisierung, auch aus ökologischen Gründen. Ein Gutachten der Technischen Hochschule Mittelhessen weist nach, dass Glasfasernetzte bis zu 17 Mal weniger Energie verbrauchen können als die kupferbasierte Netze. Und das bei einem nahezu unbegrenzten und stabilen Datentransport, wie auch einer sehr niedrigen Störanfälligkeit. Es herrscht zwar keine Kupferknappheit auf dem Weltmarkt und das Metall wird zu 41 Prozent aus dem Recycling-Prozess gewonnen, jede Form der Ressourcenschonung ist aber grundsätzlich begrüßenswert. Wenn also Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen gebracht werden sollen, gehört der Wechsel von Kupfer zu Glasfaser unbedingt dazu. 

Die Info-Trucks stehen zwar inzwischen als Anlaufstelle nicht mehr zur Verfügung – wer sich aber informieren will, ob und zu welchen Bedingungen ein Austausch des Netzes auf seinem Grundstück oder in seiner Wohnanlage möglich ist, der kann im Telekom Partnershop in der Bezirksstraße 8 (Tel. 089/901502 50) nachfragen.

 Übrigens: Je nach Tarif, müssen die Glasfasernetz-Gebühren nicht zwingend höher sein als mit dem alten Netz. Eine Immobilie mit der neuen Technologie wird aber auf dem Wohnungsmarkt bald womöglich mehr wert sein.

Quelle: freising-online

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