Gowirich ist Garchings Gastgeschenk an Radeberg

Der älteste Garchinger im Gepäck

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Garchings Erster Bürgermeister Dietmar Gruchmann (rechts) besucht den kleinen Gowirich (Mitte) und seinen „Vater“ Uli Borde. 

Zum 1100. Geburtstag Garchings ist er auferstanden, zum 800. Geburtstag des Garchinger Städtepartners Radeberg verreist er: Gowirich! Der Gründervater ziert seit 2015 als überlebensgroße Plastik den Rathausplatz, als bleibendes Geschenk für Radeberg soll der kleine Bruder ab 2. Juni den neu gestalteten Ortspark zieren.

1,80 Meter hoch, 130 Kilo schwer - stattliche Maße und trotzdem „nur“ der kleine Bruder: Uli Borde, Vater und Schöpfer des großen Gowirichs auf dem Garchinger Rathausplatz, fertigte nun auch dessen kleinen Bruder an, der als Gastgeschenk zum 800. Geburtstag der Garchinger Partnerstadt Radeberg bald auf Reisen geht. Begleitet wird der „kleine“ Gowirich dabei von seinem „Vater“ Uli Borde, Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann, Walter Fölsner als „echter“ Gowirich, vom Heimatverein, der Garchinger Feuerwehr und einigen Garchinger Radlern mit Rudi Naisar an der Spitze, die am 27. Mai zum Sechs-Tage-Rennen nach Sachsen aufbrechen. 

Ein paar Tage bleiben Uli Borde also noch, letzte Hand an die Plastik zu legen. So soll etwa der Sockel aus lokalem Garchinger Gfild-Beton noch eine glatte Oberfläche, ebenfalls aus Beton, erhalten. Dann gehen rund drei Monate Arbeit zu Ende. Aus Künstlersicht sollte Gowirichs kleiner Bruder im Gegensatz zum Großen „greifbarer“ sein und deshalb sei seine Größe an die eines Menschen angelehnt. Aus Sicht der Stadtverwaltung sollte das Gastgeschenk etwas Bleibendes sein, das die Verbundenheit der beiden Partnerstädte symbolisiert.

„Eine Kiste Wein als Gastgeschenk ist schnell weg“, scherzte Bürgermeister Dietmar Gruchmann, der vergangenen Freitag „Vater und Sohn“ einen Besuch abstattete. Der kleine Gowirich soll nach seiner feierlichen Enthüllung am 2. Juni den neu gestalteten Radeberger Ortspark zieren. „Wir haben zu unserem Stadtgeburtstag Betty geschenkt bekommen - eine Magnolie, die vor unserem Rathaus wächst und gedeiht; wir bringen dafür unseren ältesten Garchinger mit - und der lässt auch keine Blätter fallen!“, fügte Gruchmann schmunzelnd hinzu.

Quelle: freising-online

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