Werner-Heisenberg-Gymnasium

Modernste Schule weit und breit entsteht

Zum Beginn des Schuljahres soll das neue Werner-Heisenberg-Gymnasium fertig gestellt sein.

Nach stark zwei Jahren Bauzeit soll im September zum Schuljahresbeginn eine der größten Schulbaustellen im Kreis München abgeschlossen werden: Das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Garching ist dann fertig.Die Schule ist für die Stadt Garching, aber auch für Ismaning und Unterföhring zuständig. Ein Zweckverband ist für diese Schule gebildet, und nach aktuellen Zahlen besuchen 1150 Schülerinnen und Schüler diese Schule. Ebenfalls im Boot ist der Landkreis München. Es ist ein naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium, das von Oberstudiendirektor Martin Eidenschink geleitet wird.

Nach stark zwei Jahren Bauzeit soll im September zum Schuljahresbeginn eine der größten Schulbaustellen im Kreis München abgeschlossen werden: Das Werner-Heisenberg-Gymnasium in Garching ist dann fertig.

Die Schule ist für die Stadt Garching, aber auch für Ismaning und Unterföhring zuständig. Ein Zweckverband ist für diese Schule gebildet, und nach aktuellen Zahlen besuchen 1150 Schülerinnen und Schüler diese Schule. Ebenfalls im Boot ist der Landkreis München. Es ist ein naturwissenschaftlich-technologisches und sprachliches Gymnasium, das von Oberstudiendirektor Martin Eidenschink geleitet wird. 

Die Entscheidung für einen Neubau fiel 2009, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Sanierungskosten an die für einen Neubau heranreichen könnten. Nicht unumstritten war auch die Entscheidung, am bestehenden Standort neu zu bauen und die Schule in dieser Zeit in Container auszulagern auf einem Grundstück, das zu diesem Zweck gepachtet werden musste. Seit März 2012 wird also am Professor-Angermaier-Ring gebaut, und was dort entstanden ist, kann sich sehen lassen. 

Vier Bauteile sind es insgesamt in drei Baukörpern, darunter auch eine moderne Dreifachturnhalle. Die alte Turnhalle ist komplett abgerissen worden. Monatelang glich die Baustelle einem gewaltigen Trümmerfeld. Heute dominieren die farblich aufeinander abgestimmten Sonnenschutzlamellen das Bild des von der Formgebung her schlicht gehaltenen Zweckbaus. Sie sind Kunst am Bau und Funktionselement zugleich.

Die Schule verfügt über einen Veranstaltungssaal mit 200 Plätzen, der nach den neuesten Erkenntnissen errichtet wurde, barrierefrei ist, und sogar über eine Anlage verfügt, die Hörgeschädigten es ermöglicht, der Veranstaltung problemlos zu folgen. Der erste Bauabschnitt war die eigentliche Schule mit der Sporthalle, der zweite ist die Ganztagsbetreuung, die in einem separaten Gebäude untergebracht ist. Eine Verbindungsbrücke schafft den Weg zwischen den beiden Teilen.

Bei Redaktionsschluss wurde an diesem Bauteil noch intensiv gearbeitet. Derweil laufen in der Schule selbst die Inneneinrichtungen für die Klassenzimmer mit Wandschränken und Wandvertäfelungen. Gleichzeitig kommt ein Kicker- und Tischtennisraum in die Ganztagsbetreuung. Eine Ganztagsschule funktioniert nicht ohne eine leistungsfähige Mensa. Auch diese wurde komplett neu gebaut. 2014 haben 84 junge Leute an diesem Gymnasium, das derzeit mit vielen Containern auskommen muss, ihr Abitur gemacht. Der Schnitt lag bei 2,14, was die Schulleitung als „phantastisch“ bezeichnet. 

Richtig Geld in die Hand genommen haben die Schulträger für die Ausstattung der Klassenräume: Laptops, Beamer, Dokumentenkameras, alles ist da. Am 16. September beginnt der Unterricht wieder in der dann wohl modernsten Schule weit und breit. Am Ende werden dann rund 52 Millionen Euro verbaut sein.

Wie die Stadtverwaltung auf FORUM-Anfrage mitteilte, sind die Baukosten mit 46,5 Millionen Euro innerhalb des verabschiedeten Budgets und enthalten auch die Baunebenkosten. Dazu müsse man noch fünf Millionen Euro für den Containerstandort rechnen. Das ist eine kräftige Steigerung gegenüber den ursprünglichen Angaben, so dass in der Politik schon von einem finanziellen Desaster für die Bauherren gesprochen wurde. Behauptete Steigerungen auf 60 Millionen Euro haben sich damit aber nicht bewahrheitet. Am 17. Oktober findet von 15.30 bis 17.30 Uhr ein kleiner Tag der offenen Tür statt, bei dem nach einer Information aus dem Garchinger Rathaus die Bürger an neun Stationen in halbstündlich angebotenen Führungen das Gebäude kennenlernen können.

Quelle: freising-online

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