Mit 124 Bilder

Herbert Becke: Neues Buch erweckt Karl Valentins Humor zum Leben

Hier ist der Autor in Karl Valentins Geburtshaus in der Münchner Zeppelinstraße 41.

Betrachter von Fotos sagen oft: „Das Bild sagt mir nichts“ oder „das Foto spricht mich nicht an“. Aber, wenn Bilder sprechen könnten, was würden sie uns sagen? Herbert Becke und Gunter Fette gehen mit einem neuen, sprach­bildenden, valentinesken Projekt der Frage auf den Grund und versuchen, Antworten darauf zu geben. 

Garching - Karl Valentin war ein Komiker ersten Ranges! Mit Wortwitz und erstaunlichem Hintersinn. Herbert Becke, langjähriger Leiter der Volkshochschule Garching und passionierter Fotograf, geht Karl Valentin und dessen bisweilen skurrilen Humor auf den Grund: In seinem neuen Buch „Valentin: Bildersprache“ geht er der Frage nach „Was würde uns der großartige Humorist durch das Foto sagen wollen?“ Oder wie bei Valentin üblich, auch völlig anders herum. Herbert Becke hat damit das „ganz andere“ Valentin-Buch veröffentlicht. 

Passende Texte von Karl Valentin

Mit 124 Fotos aus Beckes Kamera, denen der Autor passende Valentin-Zitate zur Seite gestellt hat. Darunter sind selbstverständlich viele bekannte Sprüche, aber auch völlig unbekannte und bisher kaum veröffentlichte skurrile und philosophische Texte des Münchner Wortakrobaten. Die Texte wurden vom Nachlassverwalter und „irdischen Statthalter“ Karl Valentins, Rechtsanwalt Gunter Fette, ausgewählt. 

Herbert Becke: schon lange Karl Valentin-Fan

Der gebürtige Münchner Herbert Becke beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Münchner Komiker und Volksphilosophen Karl Valentin. Als 16-Jähriger gründete er bereits die „Valentinaden-Bühne“ und spielte viele Jahre lang Valentinstücke vom Firmling über den Theaterbesuch bis zu weniger bekannten Szenen wie dem „Bittsteller“. Seit 40 Jahren eigenes fotografisches Wirken. Fotodozent, Initiator und langjähriger Leiter des Projektes „FotoART München”. Für sein künstlerisches Wirken bekam er den „TassiloPreis“ der Süddeutschen Zeitung und das Bundesverdienstkreuz. Zu erwerben gibt es „Valentin: Bildersprache“ ab Oktober überall, wo es Bücher gibt, in jedem Buchladen und auch bei Amazon.

Was sagt uns dieser Schnappschuss aus Herbert Beckes Kamera? Er lässt den Meister des Humors sprechen: „Neue Schuh brauchat i a wieder, die wo i anhab, da san auch schon d’Sohln durch – aber nur bei einem, ich glaub dass i mit dem einen weiter ganga bin, als wia mit dem andern.“

Quelle: freising-online

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