Karitative Abenteuer und ihr Erfolg

Verein „Hilfe für Indien“ unterstützt Kinder

+
Schokolade macht glücklich, auch und gerade hilfsbedürftige Kinder in Indien. Die Süßigkeiten-Sendungen des Vereins „HIlfe für Indien“, kommen sichtlich gut an. 

Christian Klages (82), Mitbegründer des Vereins „Für Hilfe in Indien“ hat seine Liebe zu notleidenden Kindern in Indien schon vor Jahrzehnten entdeckt. Zusammen mit Gleichgesinnten hat er über dreißig Jahre hinweg über 3 Millionen an Geld (erst in D-Mark und dann in Euro) gesammelt und für Projekte im Süden von Indien, etwa in Kerala gesteckt. So sind etwa ein Krankenhaus oder auch ein Zentrum für Blinde entstanden. Insgesamt blickt der Verein „Für Hilfe in Indien“ auf sechsundzwanzig Projekte zurück, die man angestoßen, unterstützt und gefördert hat. Immer wieder sind Klages und seine Frau Delia nach Indien gereist, um sich Vorort ein Bild von der Lage zu machen. Auch seine verstorbene erst Frau, die Dialyse-Patientin war, hat den Helfer aus eigenen Stücken so lange sie konnte auf den Reisen begleitet. 

Im Zuge dessen hat man auch Dialyse-Projekt in Kerala gefördert. Auch aktuell sitzt das Ehepaar Klage schon wieder auf gepackten Koffern. Bald schon bricht man wieder auf nach Mumbay um dann weiter nach Amala Rakkina/Tamil Nadu zu reisen. Zum Beispiel will man ein Krankenhaus und ein Blindenzentrum besuchen. Unter anderem ist man diesmal im Auftrag von Dr. Ralf Pineda, einem Oberschleißheimer Zahnarzt unterwegs. Der wiederum hat in Chennai/Tami Nadu im St. Louis Institute eine Dental Clinic für 1600 behinderte Mädchen und Buben eingerichtet.Kürzlich wurde Pineda vom Verein „Für Hilfe in Indien“, dessen Vorsitzender er sechs Jahre lang war, gebeten ein Projekt für 400 blinde Kinder in Susai Nagar in der Nähe von Chennai zu unterstützen. Für die Einrichtung eines Computer Labs hat man dort 12 500 Euro benötigt. Gesagt, getan. Dr. Pineda erklärte sich spontan bereit, gesammeltes Zahngold für diesen Zweck zu spenden und damit einen Betrag von 8000 Euro zu diesem, für die Zukunft der blinden Kinder so wichtigen Projekt beizusteuern. 

Das ist bereits auf einem guten Weg. Die Einweihung steht im Februar bevor. Erfolge wie diese sind es, die Klages nicht ruhen und auch noch im hohen Alten nach Indien reisen lassen. Es macht ihm nach wie vor Freude helfen zu können. So wie damals, nach dem Tsunami, als es dem ehemaligen Verlagskaufmann gelang, mit Hilfe von action medeor Medikamente im Wert von 500 000 Euro für notleidende Kinder aufzutreiben. Auf die Idee gekommen, sich auf solche „karitativen Abenteuer“ einzulassen, ist Klages durch Zufall. Er wollte seinen 54. Geburtstag groß feiern, aber keine Geschenke dafür annehmen. Schließlich entschloss er sich, stattdessen Spenden für einen guten Zweck einzusammeln. Spontan kam die stolze Summen von 34 800 Mark zusammen. „Der Start“ in besagtes Abenteuer, das, so wie es aussieht, noch lange nicht vorbei ist. 

Die Begeisterung für die Hilfsprojekte ist Klages deutlich anzumerken, wenn er von seinen Reiseplänen und den damit verbundenen Hilfsprojekten erzählt. Auf sich allein will er die stets motivierenden Erfolge aber nicht beziehen. Dass Dr. Pineda mit seiner Zahngold-Spende „die halbe Computeranlage“ bezahlt hat, das könne man ihm gar nicht hoch genug anrechnen, findet Klages. Weil es eben schnell und spontan war. (Bericht über die Indienreise folgt).

Quelle: freising-online

Auch interessant:

Meistgelesen

Wahlplakat-Wahnsinn in Unterschleißheim: Eine Zumutung für Stadträtin Lissy Meyer
Wahlplakat-Wahnsinn in Unterschleißheim: Eine Zumutung für Stadträtin Lissy Meyer
Schleißheimer Schloss Schnaps:Erstmals Schlehenbrand destilliert
Schleißheimer Schloss Schnaps:Erstmals Schlehenbrand destilliert
14. Blutspendetag: 240 Personen kommen, um zu helfen
14. Blutspendetag: 240 Personen kommen, um zu helfen

Kommentare