Große Auszeichnung für „Q-RAGE“-TEAM

Renommierten Preis eingeheimst

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Das „Q rage“-Team der Imma-Mack-Realschule nahm den renommierten, mit 500 Euro hoch dotierten „Michael Schmidpeter“-Preis voller Stolz entgegen. 

Das „Q-rage“-Team an der Imma-Mack-Schule in Eching hat den renommierten „Michaell Schmidpeter-Preis“ erhalten. Für die besten Beiträge aus Bayern zum Thema „Homosexualität und Homophobie“. Eine reife Leistung, die Anerkennung verdient.

Die Imma-Mack-Realschule hat den renommierten „Michael Schmidpeter-Preis“ erhalten. Und zwar in der höchsten von drei Kategorien. Besagter Schulpreis belohnt die besten Beiträge aus Bayern zum Thema „Homosexualität und Homophobie“. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte kürzlich die kreativsten Beiträge aus. Die drei besten wurden jetzt feierlich in München gekürt. Den 1. Preis trug das sogenannte „Q-rage Team“ der Echinger Realschule davon. ´

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Er dient den Preisträgern erklärtermaßen als Motivation für andere derartige Projekte. Die Schülerinnen und Schüler des „Q-rage“-Teams aus den 7. bis 10. Klassen führen jedes Jahr Projekte zu den Themen Rassismus, Diskriminierung, Homophobie, Respekt, Vielfalt sowie Theaterprojekte durch. „Ich bin sehr stolz auf unser Q-rage Team“, sagte Jürgen Reichensperger, der die Schülerinnen und Schüler bei diesem speziellen Projekt betreute. „Dieser Preis wird bayernweit verliehen und dass wir den 1. Platz belegen, hätte sich niemand zu erträumen gewagt!“. Michael Schmidpeter steht für all jene Jugendlichen, für die ein Coming-Out ein tragisches Ende nimmt. Er war 17 Jahre alt, als er sich 2006 das Leben nahm. Er war ein intelligenter und lebensbejahender Jugendlicher, bis er sich in einen gleichaltrigen Schulkameraden verliebte. Michael war einer von vielen, die im Coming-Out-Prozess keinen Ausweg mehr fanden. Damit sein Tod nicht sinnlos erscheint, machten seine Eltern die Geschichte ihres Sohnes öffentlich, um vielleicht das Leben anderer junger Menschen zu retten. Für die 6. Klassenstufe hatte das „Q-rage“-Team selbstständig eine Power-Point-Präsentation erstellt, mit dem Titel „Lesbisch, Schwul, Bi und Trans“.

Diese Präsentation wurde als Unterrichtsstunde den Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe vorgetragen. Die Jugendlichen hatten sich lange auf ihren „Lehrereinsatz“ vorbereitet und nach der Präsentation entstand eine Diskussion darüber, wie ihre Schule mit Menschen, die vielleicht „etwas anders“ sind, umgehen sollte. Als Ergebnis der Diskussion wurde festgehalten, dass möglichst alle Mitglieder der Schulfamilie gegen eine Ausgrenzung und Mobbing gegenüber Homosexuellen sein sollen. Zusätzlich wurde mit dem Fachpersonal des Aufklärungsprojektes München in den letzten Jahren in den 7. Klassen ein Projekt durchgeführt, um Vorurteilen gegenüber Lesben und Schwulen zu begegnen und durch Aufklärung Offenheit zu schaffen. In der Laudatio von Herrn Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings, hielt die Jury fest, dass das „Q-rage“-Team der Imma-Mack-Realschule „sich für Vielfalt, Akzeptanz und Miteinander“ einsetzt.

Quelle: freising-online

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