40 Jahre und kein bisschen leise

Das Team der VHS München Nord: Bernhard Kopp, Bodo Müller-Thielicke, Franziska Schröder, Dr. Lorenz Stetz, Herta Riedhammer, Maria Geier und Susan Eddey. Foto: Heinzinger

(hb)

· Als vor 40 Jahren die Volkshochschule im Münchner Norden mit den Gemeinden Garching, Ismaning und Unterschleißheim auf den Weg gebracht wurde, bot diese gerade einmal ein „übersichtliches“ Kursangebot auf zwei DinA4-Blättern an. Das Programm zur Jubiläumsausgabe sieht da doch schon etwas ausführlicher aus: Die Bürgerinnen und Bürger können sich das Passende aus knapp 1400 Kursen aus den verschiedensten Bereichen aussuchen. Mit einer „Flatrate“ gehen die Verantwortlichen dabei auch neue Wege. Zum Festpreis von 444 Euro – ermäßigt sogar nur 222 Euro – kann der Käufer so viele Kurse wie er möchte belegen, das Angebot gilt für etwa 95 Prozent des Gesamtprogramms. VHS-Leiter Dr. Lothar Stetz sieht darin einen Testlauf, der bei entsprechender Nachfrage durchaus ausgebaut werden kann, derzeit ist die „Flatrate“ auf 40 Stück limitiert. Neben der großen Breite des Angebots sieht Stetz die Stärke „seiner“ VHS in der großen Qualität. Von den Dozenten wird eine umfassende Ausbildung gefordert, um für die Teilnehmer optimale Lernbedingungen zu schaffen. Nicht nur die Fülle der Angebote hat sich in den vergangenen 40 Jahren drastisch geändert, auch gibt es heute Themen von denen damals noch keiner gesprochen hat. Yoga oder Qui-Gong sind heute in aller Munde, aber auch das Bewusstsein im Gesundheitsbereich ist heute deutlich weiter ausgeprägt. Zum 40-jährigen Jubiläum gibt es zusätzliche eine Reihe von Sonderveranstaltungen wie die Festwoche in Unterföhring Ende März oder den Nachtschwärmer-Event in Unterschleißheim. Dort tritt für alle Nachtaktiven mit Peps Zoller unter anderem einer der besten Zauberer Deutschlands auf. Aber auch der 125-jährige Todestag von König Ludwig II. hat die VHS-Verantwortlichen zu einem Themenschwerpunkt inspiriert. Mit 18 unterschiedlichen Fremdsprachen mit Exoten wie Bulgarisch oder Tschechisch bietet die VHS-Nord ebenfalls ein breites Spektrum, das bei anderen Volkshochschulen in dieser Art nicht zu finden ist. Das Anspruchsdenken der Teilnehmer habe sich auch in Sachen Kursräume geändert, meinte Stetz. Ein Klassenzimmer mit kleinen Stühlen und Tischen reicht heute nicht mehr aus, moderne Räume müssen es sein. Mit den bereits getätigten Investitionen wie in Ismaning und dem geplanten Neubau in Unterföhring ist die VHS aber auch in dieser Hinsicht auf einem guten Weg. Und vielleicht klappt es auch in Garching in näherer Zukunft mit dem neuen Gebäude. In den kommenden Tagen wird das neue Kurs- programm mit seinen 210 Seiten an alle Haushalte im Einzugsgebiet verteilt, weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auch im Internet unter www.vhs-nord.de.

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