Kompromiss zur Wahlrechtsreform

Junge Union Unterschleißheim: Der Vertrauensbeweis in die Jugend

Nimmt den politischen Nachwuchs in die Pflicht: Patrick Seibert, Ortschef der JU Unterschleißheim..

Jetzt ist es raus: Die Spitzen der Regierungsparteien CDU, CSU und SPD haben einen Kompromiss zur Wahlrechtsreform errungen. Der Koalitionsbeschluss umfasst auch längerfristige Reformen des Wahlrechts bis zur übernächsten Bundestagswahl 2025.

So soll in der kommenden Legislaturperiode eine Kommission von Wissenschaftlern und Abgeordneten gebildet werden, die sich unter anderem mit dem Thema Senkung des Wahlalters vom 18. auf das vollendete 16. Lebensjahr beschäftigen soll.

Die Junge UnionUnterschleißheim steht zum Wahlalter 18 Jahre. Von den Befürwortern wird oft das Argument gebracht, durch gute schulische Bildung wäre die Reife der 16-jährigen viel fortgeschrittener als noch vor 50 Jahren. „Sollte die Reifung der Jugendlichen wirklich ausgeprägter sein, müsste das SPD-geführte Justizministerium auch das Jugendstrafrecht dementsprechend anpassen.“, hebt Patrick Seibert, Ortsvorsitzender, hervor.

Für die Junge Union Unterschleißheim steht fest, wer in unserem Staat maßgeblich mitbestimmen will, kann nicht nur die Rechte beanspruchen, sondern muss auch die gesellschaftlichen Pflichten mittragen können. „Die Jugend ist generell in den politischen Gremien unterrepräsentiert!“, stellt stellvertretender Kreisvorsitzender Jan Kämmerer fest.

Der Jugend eine spürbare Stimme geben

Die Junge Union Unterschleißheim kennt diesen Missstand und ist sich sicher, die Senkung des Wahlalters würde nichts daran ändern. Viel mehr verfolgen die Unterschleißheimer Jungpolitiker den Ansatz durch Mandate, der Jugend eine spürbare Stimme zu geben. „Im nächsten Jahr zur Bundestagswahl bestehe die Möglichkeit“, schlägt Kämmerer vor, „Repräsentanten der Wählerschaft zwischen 18 und 24 kandieren zu lassen.“

Ob in den Kommunal-, in Landesparlamenten oder im Deutschen Bundestag - die jungen Heranwachsenden hätten Bezugspersonen ähnlichen Alters. Dies fördert einerseits einen offeneren Austausch zur Politik innerhalb der jungen Bevölkerung und andererseits ist der Draht zum Entscheidungsträger ein kürzerer.

Weiterhin können sich junge Heranwachsende, die sich für Politik interessieren, heute schon ab 14 Jahren in den politischen Jugendorganisationen engagieren. Sie stärken so das Wahlergebnis ihrer Partei.

Quelle: freising-online

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