Kämpfen für den guten Zweck

Am k

ommenden Samstag, 15. Oktober, finden ab zehn Uhr in der neuen Dreifachturnhalle die Deutschen Meisterschaften der Schwarzgurtträger (1. bis 3. Dan) im traditionellen Taekwon-Do statt. Rund 400 Teilnehmer aus Deutschland und aus dem benachbarten Ausland kämpfen um die begehrten Medaillen. Hinter der Veranstaltung steht Großmeister Claus Bernet, 5. Dan, Leiter der Taekwon-Do-Sportschule in Garching. Schirmherrin der Deutschen Meisterschaft ist Beate Merk, Bayerische Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Die Erlöse aus Eintrittsgeldern, Catering, Verkauf von T‐Shirts und Spenden kommen dem Verein Zeit des Lachens zu Gute. Die Zuschauer dürfen sich auf insgesamt 78 Wettkämpfe freuen, die in den Disziplinen Hyong (Formenlauf), Keykpa (Bruchtest) und Chayo Taeryon (Freikampf) beziehungsweise Ilbo Taeryon (Einschrittkampf) ausgetragen werden. Diese sind zusätzlich nach Dan-Grad, Alter, Geschlecht und im Freikampf noch in Gewichtsklassen gestaffelt. Die sportliche Leitung übernehmen die drei ranghöchsten Großmeister in Deutschland, Hans-Ferdinand Hunkel, 7. Dan (Kiel), Reinhold Fixle, 7. Dan (Ichenhausen) und Ralf Peter, 7. Dan (Wiesbaden). Im Mittelpunkt des traditionellen Taekwon-Do steht zum einen die gleichmäßige Schulung von Körper und Geist. Zum anderen gehört das soziale Engagement zum Wesen dieser traditionellen asiatischen Kampfkunst, die – im Vergleich zum olympischen Taekwon-Do – ohne Kontakt ausgeführt wird. Einen Tag voller Spaß und Abwechslung in Einrichtungen zu bringen, in denen es leider selten etwas zu lachen gibt – das ist die Idee, die Ende 2005 zur Gründung einer Initiative führte, deren Engagement im Mai 2009 den Verein „Zeit des Lachens“ hervorgebracht hat. Ziel ist es, allen Beteiligten einen Moment des Lachens zu schenken. „Wir wollen mit unserem Engagement Impulse setzen. Wie der sprichwörtliche Stein im Wasser soll die positive Stimmung, die wir an einem ‚Tag des Lachens’ erleben, ihre Kreise ziehen und hoffentlich noch lange im Klinikalltag spürbar sein. Um auch weiterhin kleine Patienten in Kinderkrankenhäusern besuchen zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Unser Dank gilt daher allen Besuchern der Veranstaltung und natürlich ganz besonders Claus Bernet“, so Jacqueline Althaller, Sprecherin des „Zeit des Lachens“. Dass die Spenden an den Verein „Zeit des Lachens“ gehen, ist kein Zufall. Staatsministerin Dr. Beate Merk ist die Schirmherrin der Deutschen Meisterschaften im traditionellen Taekwon-Do und unterstützt in derselben Funktion den Verein: „Die Schirmherrschaft für diese Meisterschaften habe ich gerne übernommen, weil im Taekwon-Do eine Eigenschaft besonders hervorgehoben und gelebt wird: der Respekt vor dem Gegner. Diese Grundhaltung findet ihre konsequente Fortsetzung darin, dass die Erlöse und Spenden einem gemeinnützigen Verein zugutekommen werden. In dem Bewusstsein, dass es nicht nur Medikamente und Apparate sind, die einen Menschen heilen, bringen die Mitglieder von "Zeit des Lachens" seit inzwischen fünf Jahren Zuwendung, Freude und Lachen in den Klinikalltag von kranken Kindern“, erläutert Staatsministerin Dr. Beate Merk ihr Engagement.

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