Zum Fahrplanwechsel bekommt Unterschleißheim einen neuen Bus

Fröhliche Kaffeefahrt mit Linie 218

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Alles einsteigen! Vergangenen Freitag lud die Stadt Unterschleißheim zur Eröffnungsfahrt der neuen Buslinie 218. 

Herzlich willkommen zur Kaffeefahrt ins Unterschleißheimer Gewerbegebiet. Mein Name ist Christoph Böck und ich bin Ihr heutiger Reiseleiter. Wolldecken gibt es später“, derart gut gelaunt begrüßte Unterschleißheims Rathauschef „seine“ Gäste zu einer besonderen Busfahrt: Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember bekommt die Stadt eine neue Buslinie, die vom S-Bahnhof Unterschleißheim zum Gewerbegebiet, zum Einkaufszentrum UEZ, über die Bezirksstraße zum S-Bahnhof Lohhof und zurück das Angebot im öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern soll.

„Wir lösen unsere Verkehrs- probleme nur, wenn wir ein richtiges Angebot bei Bus und Bahn haben“, betonte Böck. So habe die Stadt die neue Linie beschlossen und der Landkreis finanziert sie. Doch auch Unterschleißheim greift in die Tasche: insgesamt drei neue Haltestellen an der Morsestraße und der Bezirksstraße baut die Stadt neu, andere werden barrierefrei ausgebaut. 500000 Euro kostet das die Stadt, 216000 Euro übernimmt die Regierung von Oberbayern. Beim Blick über die mit 30 Stadträten, MVV-Mitarbeitern und Pressevertretern gut gefüllten Sitzreihen des neuen Busses freut sich auch MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch über die „gute Auslastung“. „Wenn das so bleibt, ist das ein guter Bus.“ Sehr gerne sei er überhaupt zu dieser Eröffnungsfahrt gekommen, da es zeige, dass „wir den öffentlichen Nahverkehr ausbauen wollen“. 

Dass ihn der Weg deswegen öfter in den Landkreis München führt, betonte er auch: „Der Landkreis München ist extrem engagiert. Hier gab es in den vergangenen zehn Jahren eine Steigerung von 75 Prozent bei den Buskilometern.“ Von 7,7 Millionen auf 13,5 Millionen Kilometer. „Das ist eine Leistung und sticht deutschlandweit heraus.“ Ernst Weidenbusch, als „Sponsor“ und stellvertretender Landrat an Bord, hoffe sehr, dass die Linie gut angenommen werde. Doch wisse er auch: „Der Mensch denkt und Gott lenkt.“ So könne man eben erst im Nachhinein sagen, ob der Bus 218 ein Erfolg wird. Nach den Ansprachen startete Busfahrer Tolaj Ilir den Motor und nahm die Gäste mit auf Jungfernfahrt: Vom Bahnhof Unterschleißheim geht es zum Münchner Ring, zur Keltenschanze in die Landshuter Straße, zum Ballhausforum, die Morsestraße, bis zum Bahnhof Lohhof.

 Dort wird die Linie 218 zur Linie 215 - und die Fahrgäste können ohne Umsteigen weiterfahren. Auch die Verbindungen nach Oberschleißheim und Dachau sowie die Anbindung an die Linie 219 werden mit dem neuen Fahrplan verbessert. Etwas eng wurde es im Gewerbegebiet: Zwischen dem Bus und einem entgegen kommenden LKW war fahrerisches Können gefragt - nur wenige Zentimeter trennten die beiden Fahrzeuge, „Dafür werden wir ausgebildet; das ist kein Problem“, beruhigte aber Tolaj Ilir. Auch die Engpässe in der Bezirksstraße waren den Planern bewusst; manche wären deswegen auch skeptisch gewesen, erzählt Böck, ob die Route durch diese Straße sinnvoll sei. „Für den Linienbus muss aber Platz sein“, bekräftigt er imd ergänzt: „Wir wollen hier noch das letzte Wohngebiet anbin- den.“ Der genaue Fahrplan ist in Kürze im Rathaus Unterschleißheim erhältlich.

Quelle: freising-online

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