CSU-Kandidatenkür

Durch die Bank gut und gerne aufgestellt

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Kandidaten aus allen Altersstufen und Bereichen der Gesellschaft: (v. l.) Sosan Burdenski, Brigitte Weinzierl, Bernhard Schweissgut, Stefan Krimmer, Dr. Friedrich Kiener, Nicole Uerpmann und Jan Kämmerer. Nicht auf dem Bild ist Natalie Strasser (Listenplatz 2). 

Sie ist Mutter von drei Kindern, arbeitet Vollzeit und hat mit die besten Chancen in den Stadtrat Unterschleißheim einzuziehen. Natalie Strasser (28) rangiert auf der jetzt vorgestellten Liste der CSU für die Kommunalwahl 2020 auf dem aussichtsreichen Platz zwei. Bange ist der engagierten Service-Assistentin eines namhaften Autohauses deshalb aber nicht. Ganz im Gegenteil, sie verweist auf ein gutes Zeitmanagement und auf tatkräftige Unterstützung ihrer Familie.

Die CSU hat nach der Nominierung ihres Bürgermeisterkandidaten Stefan Krimmer im März jetzt eine vollständige Kandidatenliste beschlossen und vorgelegt. Krimmer und die seinen zeigten sich bei einer Pressekonferenz hochzufrieden über die dreißig CSU-Anwärter. „Ein einstimmiges Votum für die jüngste Liste aller Zeiten“, freute sich Krimmer über das Ergebnis der Aufstellungsversammlung. Demnach liegt das Durchschnittsalter der acht Frauen und Männer unter 42 Jahren. Zehn sind sogar unter 35 Jahre alt. Was laut Krimmer aber nicht heißen soll, dass es den zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten an Erfahrung mangelt. Altbewährte Kräfte wie etwa Stadtrat Dr. Friedrich Kiener oder Stadträtin Brigitte Weinziel stünden für hohes Fachwissen und genügend Routine, um die Belange der Bürger im Sinne der CSU zu vertreten, gab der Spitzenkandidat zu verstehen. 

Mit ihm selbst treten insgesamt acht der zwölf CSU-Stadträte wieder an. Die vier Räte die sich zum Rückzug entschlossen haben, hätten dies aus nachvollziehbaren und persönlichen Gründen getan, gab Krimmer zu verstehen. Auf Nachfrage erklärte er, dass das sowohl auf Stefanie Leimböck, Manfred Utz und Theodor Prgeler, als auch auf Michael Schessl zutreffe. Wer genaueres wissen möchte, müsse Beteiligten schon selbst fragen, stellt Krimmer klar. Es sind einige neue, aber auch viele bekannte Gesichter unter den Kandidatinnen und Kandidaten. Von der aktuellen Stadtratsfraktion machen acht weiter, Michael Schessl, Theo Pregler, Manfred Utz und Stefanie Leimböch bewerben sich wie gesagt aus persönlichen Gründen nicht wieder um einen Platz auf der Liste Der Christsozialen. Stefan Krimmer dankte den Vieren bei der Aufstellungsversammlung im Ballhausforum ausdrücklich für ihre Arbeit in den letzten Jahren und Jahrzehnten. 

Er verwies auf deren Verdienste um die Partei, Stefanie Leimböck bleibt laut Krimmer der Politik aber erhalten, da sie sich um ein Mandat im Kreistag bewerben wird. Mit von der Partie bei der Ortshauptversammlung im Ballhausforum war auch der Kreisvorsitzende und Generalsekretär der CSU Florian Hahn. Der hielt sich mit Lob für den Ortsverband und die Kandidatur von Krimmer als Bürgermeister alles andere als hinter dem Berg. „Ihr seid ein starker Ortsverband mit einem starken Ortsvorsitzenden, der auch ein hervorragender Bürgermeister für Unterschleißheim sein wird“, so der Bundestagsabgeordnete, „und heute schickt Ihr ein hervorragendes Team ins Rennen, das eine gute Mischung aus allen Gesellschaftsbereichen darstellt“, sagte Hahn anerkennend. 

Mit zu den aussichtsreichen Kandidatinnen zählt die dreifache Mutter und Service-Assistentin eines namhaften Autohauses Natalie Strasser. Die Hoffnungsträgerin verspätete sich ein wenig, weil sich einer ihrer Söhne beim Spielen verletzt hatte. Sie kam ein wenig außer Atem aber sichtlich entschlossen und gut gelaunt zu Pressekonferenz. Prompt war sie eine gefragte Ansprechpartnerin. Dass ihr die Mehrfachbelastung im Falle ihrer Wahl Probleme bereitet, glaubt Strasser demzufolge nicht. Sie verfüge über ein gutes „Zeitmanagement“ und erhalte Unterstützung von ihrem Mann und ihrer Familie, erklärte Strasser mit einem gewinnenden Lächeln.

Quelle: freising-online

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