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Kein Luxus aber sinnvoll?

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Eine neue Heimat ist unverzichtbar für die Freiwillige Feuerwehr Garching-Hochbrück. Die Lösung steht allerdings noch nicht fest.
Eine neue Heimat ist unverzichtbar für die Freiwillige Feuerwehr Garching-Hochbrück. Die Lösung steht allerdings noch nicht fest.

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Neubau oder die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes im Garchinger Stadtteil Hochbrück ist ein Ewigkeitsthema, stundenlang diskutiert auf diversen Veranstaltungen. Jetzt kommt Bewegung in die Sache, es gab eine Entscheidung im Stadtrat, die allerdings auch nicht unumstritten war. Eine Luxuslösung für bis zu zwei Millionen Euro wurde keineswegs beschlossen. Es sollen einfach die wichtigsten räumlichen und sicherheitstechnischen Defizite behoben werden, beispielsweise soll ein geforderter, geschützter Waschbereich kommen. Das ehemalige Biergartenversorgungsgebäude wird entfernt, dort erhält die Hochbrücker Feuerwehr ein neues Nebengebäude. Auch Raum für Spinde für die Uniformen wird es geben, unter anderem ein Schulungsraum dagegen bleibt Wunschdenken. Diese Lösung ist natürlich deutlich kostengünstiger und soll der Stadt Garching rund 600.000 Euro kosten. „Dr. Dietmar Gruchmann (SPD): Ich bin der Meinung, dass wir keinen Kompromiss sondern eine richtige Lösung für Hochbrück bauen sollten. Der Schulungsraum fällt bei der vorgestellten Lösung beispielsweise weg. Die Hochbrücker Feuerwehr hat ja von sich aus angeboten, Eigenleistung zu erbringen, das wurde von der Verwaltung unterschlagen. Damit könnten wir so weit einsparen, dass sie auch das bekommen, mit dem die Feuerwehr ihre Arbeit optimal ausführen kann“. Florian Baierl (Unabhängige Garchinger): „Ich denke, wir haben hier eine Lösung, die sehr pragmatisch ist. Damit ist ein Kompromiss gefunden der auch zeigt, in welche grobe Richtung es mit der Gaststätte geht. Denn wir haben hier zwei Hälften: Die Wirtschaft und die Feuerwehr, mit dem kleinen Veranstaltungsraum als Bindeglied. Auch der Neubau an dem Platz des ehemaligen Biergartenversorgungshauses als Nebenbau für die Feuerwehr ist sinnvoll, daher kann ich diesem Grundkonzept so auf alle Fälle zustimmen“.

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