Mittagsbetreuung der Nachbarschaftshilfe

Kinder finden den Container „cool“

Diese Mädchen und Buben gehen sichtlich gern in die Mittagsbetreuung der NBH.

Die Kinder der Schülermittagsbetreuung an der Michael-Ende-Schule finden ihren neuen Container richtig cool! Nach anfänglicher Skepsis war man vom neu gebotenen Platzangebot schließlich schlichtweg überwältigt. Einen eigenen Raum nur zum Lego spielen, mehrere Bastelzimmer, Puppenecke und für die Fußballer gibt es einen riesigen Bolzplatz zum Austoben. Der Umzug in den Container hinter der Schule ist sowohl für die Kinder als auch für die Betreuer ein großer Zugewinn.

 „Alles läuft viel entspannter ab, wenn die Schüler genügend Raum für Bewegung haben. Es ist ruhiger und die Rückzugsmöglichkeiten gefallen ihnen gut“, stellt Leiterin Christine Rußler fest. Besonders beliebt ist der neu eingerichtete Playmobil-Bereich, der durch Spielzeugspenden von Eltern ermöglicht wurde. Positiv verändert hat sich auch die neue Essenssituation. Während zu Beginn des Jahres noch gruppenweise in die nahegelegene Kantine des Sehbehinderten- und Blindenzentrums eingekehrt wurde, wird nun das Mittagessen direkt angeliefert. Der eigene großzügige Speiseraum kann von vielen Kindern gleichzeitig genutzt werden.

„Wir hoffen, dass wir möglichst lange in den Containern bleiben können!“, so Christine Rußler. „Langfristig soll es ja noch eine viel bessere Lösung geben“, sagt Bürgermeister Christoph Böck. Geplant ist demzufolge gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim in die Betreuungsräume im Neubau der Michael-Ende-Schule einzuziehen. Für die achtzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Mittagsbetreuung ist das eine gute Perspektive. Es bleibt nur noch unklar, wie lange die Übergangslösung mit dem Container bleiben kann. Das generationsübergreifende Team arbeitet derweil Hand in Hand, um den derzeit 130 Kindern nach der Schule einen abwechslungsreichen Nachmittag zu gestalten.

Die Älteste im Team ist Rußler zufolge 70 Jahre und die Jüngste Mitte Dreißig. Weiterhin können auch studentische Aushilfskräfte und Praktikanten Erfahrung in der Kinderbetreuung sammeln. „Das Zusammenspiel aller Kollegen funktioniert gut“, freut sich Rußler. Alt und Jung können sich in der Mittags- und Hausaufgabenbetreuung der Nachbarschaftshilfe gegenseitig inspirieren und unterstützen. Durch regelmäßige Fortbildungen und Teambesprechungen würde der Austausch weiterhin gefördert. Der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander sei die Freude an der Arbeit. 

Der Betreuer-Job erfordert Einfühlungsvermögen, Flexibilität und Kompromissfähigkeit. Kinder fühlen sich wohl, wenn sie das Gefühl haben, sich selbst auch einbringen zu können. Feste Rituale, wie die warme Mahlzeit oder die Hausaufgabenzeit sind da hilfreich. „Wir suchen immer nach aufgeschlossenen, freundlichen Menschen, die ein Händchen für Kinder haben,“ so Rußler. Einsatzmöglichkeiten bieten sich von 11 bis 14 Uhr und/oder von 14 bis 16 Uhr. Bei Interesse Kontaktaufnahme über buero@nbh-ush.de, Büro Tel. 089-3707356.

Quelle: freising-online

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