„Kloster-Open-Air“ feiert Jubiläum

Ein Eldorado für alle Rockfans

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Festival-Stimmung kommt seit vier Jahrzehnten beim „Kloster Open Air“ auf. Die Fans können sich auch heuer auf Live-Musik vom Feinsten gefasst machen. 

Woodstock, die Mutter aller „Open-Airs“, aller Rock-Festivals lässt grüßen, wenn am Samstag, 14. September ab 16 Uhr, die Neuauflage des legendären „Kloster Open Air“ über die Bühne geht. Genau 40 Jahre ist es dann nämlich her, dass Gründer Manfred Lärl zusammen mit ein paar Spezln das Event an der Hirschplanallee aus der Taufe gehoben hat. Seither ist viel passiert. Das Festival hat nicht jedes Jahr stattgefunden. Andererseits gab es Jahre, da hat man der Rockmusik gleich dreimal gehuldigt, beim „Kloster Open Air“. Kein Grund also zur Bescheidenheit. Inzwischen firmiert man ganz offiziell als „Das Kult OPEN AIR“. Maßgeblich dazu beigetragen haben spektakuläre Bands und Stamm-Combos wie die Lohhofer Lokalmatadore „Lustfinger“. Eine Formation, die wohlgemerkt als eine der ältesten Punkbands Deutschlands gilt. Lärl und seinen Helfern kommt es aber nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die besondere Atmosphäre beim „Kloster Open Air“ an. Die sucht nämlich weit und breit ihresgleichen. Will heißen: Man kennt sich, man schätzt sich und man weiß miteinander ordentlich zu feiern. Zum Jubiläum spielen vier Bands. Die Palette reicht wieder einmal ziemlich weit. Genau genommen von 60s Beat über Punk und Blues-Rock bis hin zu Hardrock.

Was vierzig Jahre währt, was fast über die ganze Zeit nicht in Vergessenheit gerät, weil es einfach echt und in seiner Art einmalig ist, das muss den Vergleich mit der Legende „Woodstock“ nicht scheuen. Die Rede ist vom „Kloster Open Air“, von einem Live-Event, das weit und breit seinesgleichen sucht. Jedenfalls ist das, was Gründer Manfred „Mane“ Lärl, da seit 1979 auf einem gepachteten Grundstück an der Hirschplanallee auf die Beine stellt, aller Ehren wert. Der Name „Kloster Open Air“ ist sprichwörtlich zu nehmen. Er stammt von einer „Spezlwirtschaft“, die sich einst „die barmherzigen Radaubrüder“ nannten. Gut, es mag ein paar Mal ausgefallen sein, während der ganzen Zeit. Dennoch kann man heuer mit Recht ein denkwürdiges Jubiläum feiern. In vierzig Jahren hat man viel durchgemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes! Zwischenzeitlich war der Hype um das „Kloster Open Air“ sogar so groß, dass es gleich dreimal im Jahr stattfand. 

Ganz so sportlich ist das „Kloster-Team“ heute nicht mehr unterwegs! Eines aber ist immer gleich geblieben: Hier sind echte Rockfans und Bands am Start, die ihren Traum leben. Egal ob Blues, ob Punk oder Hardrock, selten hat man authentischere, handgemachte Mucke gehört und selten Leute gesehen, die sie so verkörpern, wie auf dem „Kloster Open Air“. Aber was heißt da „hat“. Die Legende lebt, der Anspruch von Lärl und seiner kleinen Truppe Gleichgesinnter ist ungebrochen. Und die Bands, die versprechen auch im Jubiläumsjahr ein Musikvergnügen sondergleichen. Am Samstag, den 14. September, ab 16 Uhr, findet es also wieder statt, das „KLOSTER-Kult Open Air“ in Oberschleißheim. An der Hirschplanallee 14 rocken ab 16 Uhr diesmal folgende Combos: „The Clouds Munich“ mit feinstem 60er-Jahre-Beat, die Lohhofer Legenden „Lustfinger“, eine der ältesten Punkbands in Deutschland überhaupt, die „Davy Oz Band“, besser bekannt als „Munich´s hardest Bluesrock“-Formation und „Becks Band“ mit Deutschrock aus eigener Feder. 

Ein Line-Up, das sich sehen lassen kann und wieder einmal eine reife Leistung der Veranstalter. Denn, wo gibt es das heute schon noch? Der Eintritt ist frei! „Jeder Rockfan ist herzlich eingeladen“, versichert Veranstalter Manfred Lärl. Löblich ist auch, dass er und sein Freundeskreis, mit dem er das Festival immer stemmt, Wert auf gute Nachbarschaft mit den Anrainern legen. Die Botschaft lautet: „Wir bitten die Anlieger schon jetzt um ihr Verständnis.“ Dass es ein bisschen laut wird, wenn Bands wie „The Clouds“ einmal richtig loslegen, davon ist auszugehen. Davon, dass sich ein Besuch lohnt, aber auch. Nähere Infos unter www.kloster-open-air.de.

Quelle: freising-online

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