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Lärm bleibt Thema Nummer eins

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Diet

ersheim (mm) · Mit einem Lärmaktionsplan wie in Eching soll Dietersheim jetzt eine neue Chance gegen den Verkehrslärm bekommen. Dies kündigte Bürgermeister Josef Riemensberger bei der Bürgerversammlung in Dietersheim an. Neben dem Dauerbrenner Verkehr wurde angesprochen was den Ort sonst derzeit bewegt: Neue Baugebiete, neue Ampeln, neue Verkehrsanbindungen. Wenig Hoffnungen machte Bürgermeister Josef Riemensberger den knapp 100 Besuchern der Versammlung auf eine rasche Korrektur der Flugrouten. Die jährlich beklagten lärmintensiven Überflüge Dietersheims seien wohl nicht zu verhindern, räumte der Bürgermeister ein. Bei der Eindämmung des Straßenlärms verwies er auf die Initiativen der Gemeinde, die hier zu abgestimmten Lösungen im Sinne eines Gesamtkonzepts für den südlichen Landkreis kommen will. Sowohl bei einer möglichen Verlegung der Bundesstraße B11 als auch bei einer Neuorientierung der Straßen nach Eching und Neufahrn sei jedoch nicht die Gemeinde als Träger der Maßnahme denkbar, betonte Riemensberger, hier sei das Landratsamt zuständig. Bei den Neubaugebieten hänge die nächste Ausweisung im Dietersheimer Südosten immer noch an der Reduzierung des Landschaftsschutzgebiets, schilderte er. Anschließend könnten im Süden des Orts sofort die nächsten Bauflächen ausgewiesen werden. Das Baugebiet Südwest, wo dann auch eine neue Schule entstehen soll, solle mit einer Verbindungstrasse von der B 11 zur Echinger Straße erschlossen werden, skizzierte er. Begrüßt wurde von der Versammlung die Fuß- und Radweganbindung über den Mühlenweg an die neue Endstation der U-Bahn im Garchinger Forschungsgelände. An der Hauptstraße wird demnächst eine neue Ampel installiert, die Vorkehrungen sind bereits getroffen. Abgelehnt wurde dagegen eine Ampel vor dem Bürgersaal auf dem Weg zum Kindergarten. Hier sucht die Gemeinde nun Schulweghelfer. Und zurückgepfiffen wurde die Gemeinde auch bei dem Versuch, den Barthl-Mayer-Weg als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Gegen diese Absicht im Bauleitplan, die auf Wunsch von Anliegern zustande gekommen sei, habe ein Anwohner Rechtsmittel eingelegt, berichtete der Bürgermeister. Nun soll nur der nördliche Teil des Wegs verkehrsberuhigt werden.

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