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Lebensretter auf Papier

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Die

Freiwillige Feuerwehr Hochbrück veranstaltet unter dem Motto „Von der Feuerwehr für die Feuerwehr“ am Samstag, 10. März, von zehn Uhr bis 16 Uhr ein Pilotprojekt zum Thema Rettungskarte. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, mit ihrem Fahrzeug oder auch nur mit dem Fahrzeugschein zur Feuerwehr Hochbrück, Hohe-Brücken-Straße 29, zu kommen und sich dort kostenlos eine Rettungskarte für ihr Fahrzeug ausstellen zu lassen. Im Notfall zählt für die Personenrettung jede Sekunde. Gerade bei schweren Autounfällen haben die Rettungskräfte wenig Zeit, um verletzte Personen aus dem Fahrzeug zu befreien. Hier zählt jede Sekunde, um Gesundheit und Leben zu retten. Deshalb brauchen die Rettungskräfte (Feuerwehren) umfassende Informationen über das verunglückte Auto. Sie müssen wissen, wo sich Batterien, Airbags, Tanks oder elektrische Teile (zum Beispiel bei Hybridfahrzeugen) befinden. Außerdem müssen sie wissen, wo das Fahrzeug gefahrlos und schnell aufgeschnitten werden kann - und zwar dort, wo sich keine Karosserieversteifungen oder Starkstromleitungen befinden. Diese Informationen liegen bisher nicht direkt an der Einsatzstelle vor. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auf Initiative des VDA von führenden Autoherstellern die sogenannte Rettungskarte entwickelt. Hierbei handelt es ich um ein kostenlos abrufbares farbiges DIN-A4 Blatt, welches alle relevanten Daten für jeden Fahrzeugtyp aufzeigt. Feuerwehren und andere Hilfskräfte haben somit genaue Hinweise und wissen, wie sie an der Unfallstelle vorgehen müssen, um Verletzte gefahrlos zu retten. Nach einer Testreihe hat sich herausgestellt, dass mit einer vorhandenen Rettungskarte die durchschnittliche Rettungszeit auf ein Drittel verkürzt werden kann.

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