Pressemitteilung der Stadt und des Landkreises München

Löschwasser soll untersucht werden

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Das Löschwasser, das man zur Brandbkämpfung hernahm ist Gegenstand einer Untersuchung.

Am vorvergangenen Samstagmorgen, 28. Dezember, kam es bei einer Recyclingfirma in Garching-Hochbrück zu einem Großbrand. Nun wird untersucht, ob das Löschwasser in die Kanalisation der Stadt Garching eingeleitet werden darf oder einer separaten Entsorgung zugeführt werden muss.

Zu diesem Ergebnis kamen Vertreter des Landratsamts München, der Stadt Garching sowie des Wasserwirtschaftsamts München bei einer Besprechung am vergangenen Donnerstag. Bei einer Ortsbegehung machten sich die Vertreter der drei Behörden ein Bild von der Situation vor Ort. Auch Beschäftigte des Betreibers waren bei dem überaus wichtigen Termin anwesend. Ziel des Ortstermins war es, eine Vorgehensweise festzulegen, wie mit dem Löschwasser zu verfahren ist. Die einhellige Meinung: Zunächst muss das Löschwasser dahingehend untersucht werden, ob es der Kläranlage Garching zugeführt werden darf. Soweit nach der Untersuchung eine Ableitung über die Kanalisation nicht zulässig sein sollte, muss das zum Löschwasser bei einem geeigneten Fachbetrieb entsorgt werden. 

Aktuell wird das Löschwasser in geeignete Großraumcontainer gepumpt und zwischengelagert, bis die endgültigen Untersuchungsergebnisse vorliegen. Solange darf dieses Wasser nicht in die Kanalisation der Stadt Garching eingeleitet werden, hieß es. Die entsprechende Pumpenanlage wurde zu diesem Zweck durch die Stadtwerke Garching vorsorglich verplombt. Das Feuer war begleitet von starker Rauchentwicklung. Dank der günstigen Wetterlage zog der Rauch jedoch größtenteils nach oben ab. Auch im weiteren Verlauf des Tages kam es noch zu Geruchsbelästigungen in der Umgebung. Einsatzkräfte des ABC-Zugs München-Land nahmen deshalb kontinuierlich Luftmessungen vor. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Aussage des Landratsamtes München zunächst nicht. 

Insgesamt waren mehr als 330 Einsatzkräfte vor Ort. Der gesamte Einsatz mit den Nachlöscharbeiten erstreckte sich über 17 Stunden. An den Löscharbeiten an der Recyclinganlage waren zahlreiche Freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis München beteiligt. Mit jeweils einem Löschzug rückten die Feuerwehren von Hochbrück und Garching, von Aschheim, Badersfeld, Ismaning, Oberschleißheim, Riedmoos und Unterschleißheim an. Auch Polizei, Rettungsdienst und das THW waren im Einsatz.

Quelle: freising-online

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