Kurzgeschichten und Gedichte

Michael Kothe: Trotz Pandemie frivol bis heiter

Bücher von Michael Kothe
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Verschiedene Kurzgeschichten und Gedichte hat der Autor Michael Kothe in Sammelbänden zusammengefasst.

Frivol über kriminell bis heiter präsentiert sich Michael Kothes aktuelle Sammlung „Quer Beet aufs Treppchen“.

Der zweite Band unterhält mit 20 kurzen Erzählungen und sechs Gedichten, woraus sich bislang elf Abdrucke in Verlagsbüchern ergeben haben. „Nie hatte ich gedacht, dass ich einmal erotische Gedichte schreiben würde“, schmunzelt Kothe, „aber der Ausschreibungstext war einfach zu sympathisch formuliert.“ Erst vor Kurzem hat er es aus Spanien zurück in seine bayrische Wahlheimat geschafft. Wie immer schrieb er seine Geschichten und Lyrik für Wettbewerbe und ließ sich von den unterschiedlichsten Vorgaben inspirieren.

Das Urteil einer Bloggerin in ihrer Rezension über den ersten Band von „Quer Beet aufs Treppchen“ gilt auch hier: „Der Autor ist ja beim Schreiben vielseitiger als ich beim Lesen.“ Und so finden sich verstümmelte Leichen auf einer Motoryacht in bester Gesellschaft mit einem weihnachtsmüden Santa Claus und einer erholungsbedürftigen Lektorin, deren Kur auf Frauenchiemsee längst nicht so friedlich verläuft wie erhofft.

Den Leser erwarten ein Nachtflug über den südamerikanischen Urwald mit Gold, einem Schwerkranken und einem Hijacker an Bord, ein Selbstmordversuch in Versform, eine erpresserische Kindesentführung und einiges mehr. Wie schon von seiner allerersten Anthologie „Schmunzelmord“ gewohnt, präsentieren sich sogar Verbrechen mit einem Augenzwinkern und wie alle Geschichten mit einem verblüffenden Ende.

„Ein typischer Kothe“ war der Kommentar aus dem Forum des Schreiblust-Verlags zu gleich zwei seiner Kurzgeschichten. Das Taschenbuch „Quer Beet aufs Treppchen 2020/21“ ist seit dem 20. März mit der ISBN 9783753177328 im Handel und kann für 9,99 Euro beim Buchhändler vor Ort oder beim Verlag epubli online bestellt werden. Auch die eBooks stehen noch vor Ostern zum Download bereit. Mehr verraten diese Internetseite und die Autoren-Homepage.

Autor Michael Kothe nutzt die Coronapause und arbeitet kreativ an seinen Büchern.

Wer sich nicht sofort auf über 260 Seiten einlassen will, dem sei zum Kennenlernen von Kothes Schreibstil und seiner Vielseitigkeit die neue Reihe schlanker eBooks „Auf Stippvisite in …“ empfohlen. Fünf Erzählungen bieten eine Stunde Lesespaß. Die „Stippvisite“ gibt es für jede seiner drei Anthologien.Wie der Autor verrät, warten schon wieder 15 kurze Erzählungen auf das Urteil der Wettbewerbsjuroren.

„Dass alle in nächste Quer Beet aufs Treppchen kommen, glaube ich nicht, denn ich würde gern eine Anthologie nur mit düsteren Geschichten schreiben.“ Wieder mit einem Augenzwinkern. „Dafür müsste ich die Genrebezeichnung Cosy Horror erfinden“, schmunzelt er, „und hoffentlich komme ich endlich dazu, meinen zweiten Fantasyroman aus der Reihe Siebenreich zu vollenden.“ Aber das will er dann auf seiner Terrasse im spanischen Galicien und mit Blick über die Bucht von Arosa.

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