Mehr Nähe zu den Menschen gewünscht

Nachbarschaftshilfe Garching: Wirtschaftsplan umfasst eine Millionen Euro - Corona bestimmt das Vereinsleben

Der wiedergewählte Vorstand der NBH Garching
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Der wiedergewählte Vorstand der NBH Garching (v.l.): Maria Esterlechner, Geschäftsführerin, Birgit Steger, Beisitzerin, Angelika Faschinger,1. Vorsitzende, Ulrich Lehmann, Beisitzer, Gabriele Chmel, Kassiererin, Brigitte Bauer, 2. Vorsitzende, Martina Hanuschik, Beisitzerin und Manuel Robert Weiland, Beisitzer.

Corona dominiert das Vereinsleben der Nachbarschaftshilfe Garching. Herausforderungen werden sie jetzt mit einem eine Million Euro hohen Wirtschaftsplan angehen

Corona ist noch immer das bestimmende Thema, auch bei der Nachbarschaftshilfe Garching. Zwar wollten die Vorstandsvorsitzende Angelika Faschinger und die Geschäftsführerin Maria Esterlechner eigentlich nicht viel zum Thema sagen, dennoch war die Pandemie doch ein entscheidender Faktor im Vereinsleben des vergangenen Jahres. „Die Bereiche der Pflege und hauswirtschaftlichen Versorgung haben wir durchgängig geleistet. Darauf sind wir stolz“, so Esterlechner. „Aber was uns entscheidend gefehlt hat, das ist die Nähe. Die brauchen wir einfach.“

Stets wurde versucht, den Kontakt zu Senioren, Eltern und Kindern zu halten, wobei es eine Vielzahl von Herausforderungen zu meistern galt. So wurden auch 393 Kinder im Kinder-Club, der Großtagespflege, Kinderkrippe- und tagespflege sowie Mittagsbetreuung betreut. „Die Spielgruppen konnten jedoch gar nicht stattfinden“, bedauerte Esterlechner. Dennoch wurden im Herbst vergangenen Jahres die beiden Großtagespflegen im Römerhof eröffnet, „eine sehr familiäre Art der Betreuung und Bereicherung unseres Angebots für Kinder.“ 225 Kinder waren beim Ferienprogramm dabei, auch der Kinderbazar im Herbst konnte stattfinden. Bei den Senioren wurden durch den ambulanten Pflegedienst, das Betreute Wohnen, den Hospizkreis, die Familien- und Seniorenhilfe 307 Personen versorgt.

Im Herbst startete das niederschwellige Angebot „Kochen für Senioren“, mittlerweile acht Helfer sind hier zwei Mal die Woche im Einsatz. Insgesamt erbrachten 65 Mitarbeiter der NBH 42 580 geleistete Stunden, die ehrenamtlichen 5 417 Stunden nahmen im Vergleich zu den Vorjahren „coronabedingt“, so die Geschäftsführerin, ab. „Wir hatten ja auch keine Feste oder Veranstaltungen.“ Der Wirtschaftsplan der Nachbarschaftshilfe für das Jahr 2021 umfasst ein Gesamtvolumen von knapp einer Million Euro, der größte Posten bei den Ein- und Ausgaben mit rund 510 000 Euro entfällt auf die ambulante Pflege, gefolgt von der Familien- und Seniorenhilfe (340 000 Euro) sowie die Verwaltung mit 100 000 Euro. Bei der anschließenden Vorstandswahl stellten sich die amtierenden Kandidaten erneut zur Wahl und wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

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