Verein „Älter werden in Eching“

Neuer Kleinbus schon ständig unterwegs

Die Freude über den neuen Kleinbus war riesig bei den Verantwortlichen von Verein und Stiftung „Alter werden in Eching“: (v. l.) Sabine Palitzsch, Oliver Schlenker, Gertraud Wucherpfennig, Charlotte Pschierer, Bürgermeister Sebastian Thaler, Barbara Schefold und Gerd Fiedler. Im Hintergrund Siglinde Lebich. Foto: Fischer

Wäre es nach Bürgermeister Sebastian Thaler gegangen, dann stünde jetzt ein Elektro-Auto vor der Tür des Alten Service Zentrums (ASZ). Das ging aber leider nicht, wie die Leiterin und Geschäftsführerin des Vereins „Älter werden in Eching“, Siglinde Lebich, bei der Vorstellung des neuen Transporters erklärte. Denn, einen Elektrobus mit gut 450 Kilometer Reichweite den gibt es nicht, „Noch nicht“, wie Lebich betonte. Deshalb sei es nun doch wieder ein Diesel geworden, aber immerhin, „der Sauberste“, der erhält gewesen sei. Einer mit der „Euro-Norm E 6 D“.

Der Bus, der allen Senioren im Ort als Transportmittel zugute kommen soll, hat gut 50 000 Euro gekostet. Der Preis rührt laut Lebich von einer Liste mit Sonderzubehör her. So hat man beispielsweise eine Einsteighilfe anbringen lassen, damit sich die Senioren leichter tun. An der Notwendigkeit der Anschaffung ließen die Beteiligten, darunter auch eine Reihe von Vorstandmitgliedern der Stiftung und des Vereins „Älter werden in Eching“ keinen Zweifel aufkommen. Schließlich war das Vorgängermodell schon über 20 Jahre alt. Es hatte um die 150 000 Kilometer auf dem Tacho. Außerdem war der TÜV fällig. Eine entsprechende Instandsetzung hat nach den Worten von Lebich wirklich keinen Sinn mehr gemacht. Für eine Neuanschaffung habe indes gesprochen, das es für derart zweckgebundene Fahrzeuge eine Art „Abwrack-Prämie“ gibt. Die habe immer 5800 Euro ausgemacht, wie Lebich verriet. Zur Reichweite erklärte sie noch, dass es doch viele Ausflugsfahrten zu machen gelte, mit dem Vereins-Bus. Auch der neue sei bereits auf Jungfernfahrt unterwegs gewesen. Man habe mit einer Gruppe von Senioren einen Ausflug nach Kirchsee bei Dietramszell gemacht. Das neue Auto sei gut angekommen bei den Fahrgästen. „Es fährt super“, sagte Lebich. Einen Namen hat man dem Transporter übrigens nicht gegeben. Der Vorschlag „Fury“ der aus der Runde kam, fand keine allgemeine Zustimmung. Bei dem neuen Kleinbus handelt es sich um eine Spende der Stiftung an den Verein, wie die Vorsitzende beider Einrichtungen, Gertrud Wucherpfenning bestätigte. Viel in der Garage stehen wird das neue Fahrzeug nicht. Neben Ausflügen, stehen tägliche Einkaufsfahrten sowie ein Hol- und Bring-Service auf dem Fahrplan.

Quelle: freising-online

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