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„Hilfe ohne Wenn und Aber“

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Beim Empfang im Alten Service Zentrum lud Bürgermeister Josef Riemensberger die Gäste dazu ein das Jahr mit einer positiven Stimmung zu beginnen. © M. Mayer

"Positiv" solle man in das Jahr 2013 gehen – das wünschte sich Echings Bürgermeister Josef Riemensberger beim diesjährigen Neujahrsempfang.

Mit einem Blick auf die Gemeindepolitik 2013 im Allgemeinen hat Bürgermeister Josef Riemensberger den Neujahrsempfang eröffnet. Die Veranstaltung fand erneut im Foyer des Alten Service Zentrums statt weil die Sanierung des Bürgerhauses voraussichtlich noch bis Sommer dauern wird. Riemensberger kündigte an das Jahr werde wieder „von sehr vielen Details“  geprägt, die man „ohne großes Aufheben“ zu erledigen gedenke.  

Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein St. Andreas. Zu den Gästen gehörten die Landtagsabgeordneten Manfred Pointner und  Florian Herrmann, Bürgermeister Klaus Stallmeister (Hallbergmoos), Rudi Jengkofer (Fahrenzhausen) Gemeinderäte, Honoratioren und Vereinsvertreter. Bürgermeister Riemensberger plädierte in seiner Ansprache unter anderem für „Mut zur Veränderung aber auch zu einer verlässlichen und maßvollen Entwicklung“, die die Kommunen einander auch gönnen sollten. Nötig sei ein„Handeln mit langfristiger ökologischer und ökonomischer Zielsetzung“. Dies treffe mit der Prämisse „solider Langfristigkeit“ auch im Zusammenhang mit der Energiewende zu, sagte Riemensberger ohne dabei konkret zu werden. Was die öffentliche Bausubstanz angeht so stellten Unterhalt und Sanierungen die Kommune vor ständig neue Aufgaben. Es sei eben leichter in einer Zeit des Aufbruchs Neues zu schaffen  als es hinterher „wenn es in die Jahre gekommen ist, in einem neuen Wald von Vorschriften zu unterhalten und zu pflegen“, sagte er mit Blick auf die noch zu Zeiten Altbürgermeister Joachim Enßlins geschaffenen Bauten der sozialen Infrastruktur. Was die erdrückende Verkehrslast des Ortes angeht, so nannte der Bürger- meister vor allem die dauerhafte Lkw-Sperrung der Unteren – und Oberen Hauptstraße als „große Zukunftsaufgabe“. Die Auseinandersetzungen mit den Verein Älter werden in Eching um das ASZ sprach Riemensberger nur indirekt an und betonte: „Wenn aufgrund der persönlichen Situation des Einzelnen Hilfe und Pflege unabdingbar ist, wird sie auch in Zukunft ohne Wenn und Aber geleistet.“

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