Neujahrsempfang Eching: „Unaufgeregte Zielstrebigkeit“

Die Bürgermedaille erhielten beim Neujahrsempfang im Echinger Bürgerhaus (von links) Martin Mayer und Martin Lachner. rechts Bürgermeister Josef Riemensberger.

(mm)

· Für eine „unaufgeregte Zielstrebigkeit“ bei der Verfolgung der in 2011 anstehenden wichtigen Entscheidungen hat Bürgermeister Josef Riemensberger beim Neujahrskonzert der Gemeinde Eching plädiert. Diese Prozesse würden „heutzutage auch von Stimmungen begleitet, die nicht leicht nachzuvollziehen sind“. Gleichzeitig appellierte er konkret an die Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen zur Gestaltung des Freizeitgeländes Hollerner See in die Planungen einzubringen. Riemensberger betonte in seiner Neujahrsansprache einmal mehr auch die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements als „wesentliche Säule der gemeinsamen Daseinsvorsorge“. Im festlichen Rahmen des Neujahrskonzertes und des anschließenden Empfangs verlieh er Martin Lachner und Martin Mayer die Bürgermedaille der Gemeinde. Im ersten Teil des bis auf den letzten Platz ausgebuchten Neujahrskonzertes zeigte die Musikschule auf welch hohem Niveau an der Echinger Einrichtung musiziert wird. Das Klarinettentrio Theresa Loibl, Daniela Heimerl und Simone Lautenschlager gab Stücke von Antonio Vivaldi und Guiseppe Boni. Das Jugendorchester unter Georg Straßmann rückte seine Streicher ins Zentrum. Die Solistinnen waren Amina Fliszar, Isabella John, Jana Bayer und Valérie Siegrist mit einer Komposition Straßmanns. Ins beschwingte Reich der Operette führte die Musikschule ebenfalls weitgehend mit eigenen Kräften. Das Gesangsduett Katrin Masius (Sopran) und Markus Zimmermann (Tenor) wurde begleitet von Edita Gelic am Klavier. Im zweiten Teil übernahmen dann ebenfalls mit viel Beifall bedacht die Bläser des Musikvereins St. Andreas unter Alexander Ruderisch. Sie brachten unter anderem mit der Trompetensuite aus der Wassermusik von Händel bekannte und beliebte konzertante Blasmusik zu Gehör. Am Ende des letzten Musikteils nannte Bürgermeister Josef Riemensberger in seiner Neujahrsrede als die in 2011anstehenden, wichtigen kommunalen Entscheidungen die Sanierung des Rathauses, Nachrüstungen im Brandschutz am Bürgerhaus, die Entwicklung des Ortszentrums und den Hollerner See. Beim letztgenannten Thema ging Riemensberger etwas mehr ins Detail. Ein kleiner Bereich am See sei nach seiner Auffassung mit einer „natürlichen Ganzjahresnutzung“ zu kultivieren. Martin Lachner erhielt die Bürgermedaille unter anderem, weil er ein halbes Jahrhundert dem Krieger- und Soldatenverein als Kassierer gedient und sich im Verein unter anderem auch in all den Jahrzehnten um die Sammlung Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert hat. Weiter kümmerte er sich um die Pflege des Kriegerdenkmals in Günzenhausen und ohne viel Aufhebens davon zu machen auch um gemeindliche Grünflächen in seiner Straße. Martin Mayer war lange Jahre Ortsobmann der Dietersheimer Landwirte, Kommandant der dortigen Freiwilligen Feuerwehr und er hatte das Amt des Kreisbrandmeisters inne. Ferner hat sich Martin Mayer auf vielfältige Weise für die Kirche in Dietersheim engagiert. Mayer war von 1972 bis 1984 Mitglied des Gemeinderates.

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