Umdenken für die Bürger

CSU nutzt Neue Medien: Bürgersprechstunde ist jetzt digital

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Die Kitas, wie hier das Caritas-Kinderhaus Don Bosco an der Birkenstraße, sind bis auf weiteres wegen Corona geschlossen. Viele Eltern fragen sich, ob sie die Gebühren weiter zahlen müssen. Eines der brisanten Themen der CSU-Bürgersprechstunde. 

Die Corona-Krise macht auch vor der Bürgersprechstunde der Unterschleißheimer CSU nicht halt. Aus gegebenem Anlass setzen die Christsozialen und ihr Vorsitzender Stefan Krimmer jetzt voll auf digitale Medien. Wer über brisante Themen reden will, der kann das über Whatsapp oder per Videotelefon tun.

Unterschleißheim- Per Telefon, per Whatsapp oder per Bildtelefon, so stellt sich die CSU jetzt der Herausforderung in Zeiten von Corona eine Bürgersprechstunde zu gestalten. Und, wie der Ortsvorsitzende Stefan Krimmer jetzt mitteilte, lässt sich das gar nicht so schlecht an. Seit kurzem lädt die CSU jeden Montag jeweils ab 18 Uhr zur Bürgersprechstunde per Telefon, Whatsapp oder Videotelefon ein.

CSU: Ein Ohr für die Bürgerangelegenheiten

Vertreter der Stadtratsfraktion und des Ortsverbandes haben dann ein offenes Ohr für Fragen aller Art. Es waren schon einige Bürgerinnen und Bürger in der Leitung. Zu den drängendsten Problemen zählte laut Krimmer etwa die Corona-bedingte Schließung der örtlichen Kitas, respektive die Frage, ob Eltern weiter dafür zahlen müssen, oder ob das eventuell die Kommune übernimmt? 

Die ist allerdings nicht in allen Fällen Träger der Einrichtungen. Eine Entscheidung steht noch auch. Ab sofort findet die Corona-bedingte Bürgersprechstunde jeden Montag ab 18 Uhr statt. Die Nummer für Telefon, Whatsapp oder Bildtelefon: lautet 0 151/23018275. Weitere Kontaktmöglichkeit über den verschlüsselten Dienst Threema ( Threema-ID: https://threema.id/C7P9CRPH).

 Wer umfangreichere Themen besprechen möchte, sollte einen separaten Termin vereinbaren. „Rufen Sie mich gern an unter 0151/23018275“, teilt Krimmer den Bürgerinnen und Bürgern mit. Der Vizebürgermeister und die CSU-Stadtratsfraktion freuen sich erklärtermaßen schon auf den Anstrum - egal ob telefonisch oder per Video-Konferenz. Fragen kamen wie gesagt bereits. Beispielsweise auch zur Kontaktbeschränkung in der Corona-Krise allgemein. 

So wollten etwa Gewerbetreibende im Ort wissen, wie es mit Sondergenehmigung, zum Beispiel für einen Blumenladen aussieht. Im Zuge dessen wurden laut Krimmer auch schnelle Hilfen für das Gewerbe gefordert. Die Anrufer wollten Informationen darüber, wo man sich bei Bedarf hinwenden kann und wo einem womöglich schnell und unbürokratisch geholfen wird. Auch die künftigen Öffnungszeiten und das Angebot in den Geschäften waren bereits Thema, bei der etwas anderen Bürgersprechstunde der CSU. Das Angebot steht bis auf Weiteres.

Quelle: freising-online

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