"Lebendige Ortsmitte Garching" hat viel vor

Das Schöne noch attraktiver machen

Ulrike Haerendel ist die neueste Vereinsvorsitzende: Aus der Initiative „Lebendige Ortsmitte“ wurde ein eingetragener Verein.

Die Stadt Garching hat einen neuen Verein: Aus der Initiative „Lebendige Ortsmitte“ unter der Führung von Ulrike Haerendel wurde nach der in den vergangenen Tagen erst erfolgten Eintragung ins Vereinsregister ein „e.V.“, und der hat sich für den kommenden Herbst schon eine Menge vorgenommen.

Die Stadt Garching hat einen neuen Verein: Aus der Initiative „Lebendige Ortsmitte“ unter der Führung von Ulrike Haerendel wurde nach der in den vergangenen Tagen erst erfolgten Eintragung ins Vereinsregister ein „e.V.“, und der hat sich für den kommenden Herbst schon eine Menge vorgenommen.

Die Vorsitzende will dabei eng mit dem Gewerbeverband zusammen arbeiten, will die Themen, um die es geht, dabei aber breiter gefächert wissen. Vor allem will der Verein die Bürgerschaft einbinden. Das soll auf zwei verschiedene Weisen passieren. Erstens soll die Homepage des Vereins www.lebendige-Ortsmitte-Garching.de zur Plattform für alle  Formen der Bürgerbeteiligung werden. 

Aber Ulrike Haerendel machte deutlich, dass ihr das nicht genug sei. Das direkte Gespräch, der unmittelbare Dialog, soll ebenfalls stattfinden. Dazu denkt sie für den Oktober an das, was sie in einem FORUM-Gespräch ein „Hearing“ nannte. Dazu will sie einen größeren Saal anmieten, damit auch alle kommen können. Einen Termin konnte sie in dem Gespräch noch nicht nennen. „Wir müssen uns hier auch nach dem Terminkalender des Bürgermeisters richten“, sagte sie zur Begründung. In der Tat ist Dietmar Gruchmann nicht nur neu in dem Amt, er gehört auch zu den 20 Gründungsmitgliedern des Vereins. 

Gefragt nach den Zielen des Zusammenschlusses – immerhin gibt es ja bereits einen Gewerbeverband – spannte sie einen großen Bogen: Es geht ihr um Steigerung der Aufenthaltsqualität, um Verbesserungen im ohnehin schon attraktiven Angebot. Das sei vor allem im Winter erforderlich, wenn die Außenbestuhlung der Gastronomen, die für viel Belebung im Ortskern rund um Rathaus- und Bürgerplatz sorgt, keinen Sinn macht. Darum will sie unbedingt am Christkindlmarkt festhalten. Nur „darbt“ dieser nach ihren Beobachtungen etwas. Darum seien Überlegungen angelaufen, wie dieser attraktiver gemacht werden kann. Es gebe bereits die Idee einer Eisbahn, ähnlich wie sie in Erding vom Einzelhandelsverband „Ardeo“ organisiert werde. „Aber ich will mich hier nicht auf eine Idee versteifen“, sagte sie. 

Der Rathausplatz könnte aber nach ihrer Überzeugung auch eine schonende Aufmöbelung vertragen. Auf keinen Fall wolle sie den Eindruck erwecken, sie rede alles schlecht, betonte die frisch gebackene Stadträtin (SPD). Es gehe darum, Vorhandenes zu stärken, auszubauen. „Wir müssen ja auch die Betriebe stärken, die da sind“, sagte sie. Und dann natürlich steht das schwierige Thema „Leerstand“ an. Diesen gebe es durchaus, und hier bestehe auch Handlungsbedarf. Im Vordergrund bleibe, deutlich zu machen, wie viel Garching zu bieten habe. Das müsse natürlich vor allem den Bürgern näher gebracht werden, die neu nach Garching gezogen sind. 

Darum sei der anstehende Neubürgerempfang eine ausgezeichnete Gelegenheit. Sie freue sich, dass Bürgermeister Dietmar Gruchmann den Verein zu diesem Anlass eingeladen habe. „Da werden wir natürlich Flagge zeigen“, kündigte die Vorsitzende an.

Quelle: freising-online

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