Sanierung des Rathauses schreitet voran

Es läuft alles nach Plan

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Wenn alles nach Plan verläuft, ist der Rohbau bis August 2019 fertig.

Das Echinger Rathaus war in die Jahre gekommen - und lange wurde darüber diskutiert, was passieren sollte: Neubau oder Sanierung. Schlussendlich fiel die Entscheidung pro Sanierung. Seit Oktober laufen die Arbeiten; aktuell steht von dem Verwaltungsgebäude nur noch das Gerippe. „Wir sind, was Kosten und Termin angeht, voll im Plan“, berichtete bei einer Baustellenbegehung vergangene Woche Bürgermeister Sebastian Thaler.

Wenn alles nach Plan weiter geht, ist bis August 2019 der Rohbau fertig, bevor 2020 der Innenausbau erfolgt. Was die Kosten angeht, werde es „belastbare Zahlen“ aber erst im Frühjahr 2019 geben können, wenn die nächsten Gewerke und damit rund 73 Prozent der Aufträge vergeben sind. Bereits sicher ist, dass rund 700000 Euro Mehrkosten auf die Gemeinde zukommen, da in der Bausubstanz „mehr Schadstoffe als gedacht“ verbaut wurden, wie zum Beispiel aspesthaltiger Kleber bei den Teppichböden oder eine aspesthaltige Masse mit der der Treppenturm verspachtelt wurde.

„Diese Kosten wären auch bei einem Neubau auf die Gemeinde zugekommen“, betonte Architektin Susanne Wehkamp. Und vermutlich wären es noch mehr gewesen, da schadstoffhaltiger Schutt nach Gewicht entsorgt wird. Die nächste Schwierigkeit beim Bau wird nun der Tiefgaragenanschluss sein - schließlich sollen am Ende weder die Garage noch der Bürgerplatz unter Wasser stehen. Insgesamt wird mit 13,7 Millionen Euro für die Sanierung des Rathauses gerechnet. 

Quelle: freising-online

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