Online Musik-Wettbewerb

Running for the Best: Acht Nachwuchsbands wollen ins Finale

Mad River spielen ihr Siegerkonzert
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Die Band „Mad River“ hat vergangenes Jahr das Voting gewonnen. Jetzt suchen sie einen Nachfolger!

Gemeinsam proben und Songs schreiben, Konzerte spielen, ein Publikum zum Tanzen bringen - all das ist seit der Corona-Pandemie für Musiker schwierig geworden.

Umso wichtger ist es, jetzt trotzdem Formate und Plattformen zu bieten. Der Newcomer Contest des Kreisjugendring München-Land (KJR) „Running for the Best“ findet deswegen digital statt, so können junge Bands weiterhin gesehen und vor allem gehört werden.

In einem Online-Voting wird vom 20. November bis zum 4. Dezember abgestimmt, welche vier Bands es ins Finale des „Running for the Best 2020“ schaffen. Statt der gewöhnlichen vier Vorrunden-Abende in verschiedenen Jugendzentren im Landkreis München, können die Musikfans die Live-Auftritte der insgesamt acht Bands auf der Website www.runningforthebest.de ganz bequem im Wohnzimmer anschauen. Jede Band hatte einen Versuch und maximal 30 Minuten Zeit, um die Videokamera und somit das Publikum von sich zu überzeugen.

Die Band „One Village“ hat in Haar ihre Vorrunde aufgenommen. 

Die Live-Shows wurden unter vergleichbaren Bedingungen bereits Mitte Oktober unter Beachtung der Hygienevorschriften im Jugendkulturhaus Gleis 1 in Unterschleißheim und im Jugendkulturhaus Route 66 in Haar aufgenommen. Nicht nur für den KJR als Veranstalter, sondern vor allem für die Musiker waren es ungewöhnliche Bedingungen. Acht Bands wagen das Online-Experiment und freuen sich jetzt ihre Vorrunden-Auftritte im Internet zu präsentieren. Mit dabei sind die Münchner Alternative- und Indie-Rock-Band „The Basement“, die Indie-RockerInnen „Twice asMad“ aus Taufkirchen, die Unterföhringer*innen „As It Rains“, die es mit ihrem Heavy Rock-Sound bereits im letzten Jahr ins Finale schafften, die Jungs von „One Village“ (Pop, Rock), die Alternativ Rock-Band „We Stuff Stuff“ aus Gräfelfing, das achtköpfige Jazz/Funk-Ensemble Relaxo, die jungen Rocker*innen von Falschgeld sowie der Münchner Rapper Blanked Flow. Bestehen bleibt, dass nicht nur die Zuschauer entscheiden, sondern auch eine Experten-Jury.

Auch We Stuff Stuff steht vor der Kamera. Sie haben ihr Video im Unterschleißheimer Gleis 1 aufgenommen.

Auch sie müssen nach Durchsicht aller Videos hinter vier Bands ein Häkchen setzen. Außerdem erhalten die Nachwuchsmusiker persönliches Feedback. Die Jury setzt sich zusammen aus der Musikredaktion des Radiosenders M94.5, dem jungen Ton- und Lichttechnik-Team des JUZ Kirchheim, dem Popularmusikbeauftragten des Bezirk Oberbayern Matthias Fischer und dem Musiker sowie KJR-Mitarbeiter Florian Klimpke, der in den Bands „Salome Fur“ und „Trio Lias“ aktiv ist. Das Finale wird voraussichtlich am 29. Januar 2021 live aus dem JUZ Kirchheim gestreamt. Die Finalisten gewinnen bereits mit dem Einzug ins Finale einen Gutschein des Musikhauses Hieber-Lindberg und die Teilnahme an einem Workshop-Wochenende. Der Gewinner darf sich auf einen Auftritt beim laut.stark Festival der DGB Jugend am 1. Mai auf dem Marienplatz in München freuen sowie auf ein von Weiss Entertainment professionell produziertes Live-Performancevideo.

Über Running for the Best

Im Herbst 1991 fand das erste „Running for the Best“ und somit einer der ersten Newcomer-Contests der Umgebung statt. Circa 400 Bands aus München und dem Landkreis hatten bisher die Chance, sich in den Jugendzentren zu präsentieren. Hinter dem Newcomer-Contest steckt der Arbeitskreis Jugendkultur, Musik und Medien des Kreisjugendring München-Land. Ihnen ist es wichtig, dass junge Menschen am kulturellen Leben teilhaben und dieses auch mitgestalten können. „Running for the Best“ gibt jungen Künstlerin eine Bühne und spannende Erfahrungen. Mit seinen 31 Jugendzentren bietet der Kreisjugendring großartige Locations, um sich auszuprobieren und vor einem größeren Publikum aufzutreten. Talente fördern, Learning by doing und vor allem Spaß haben, darum geht es beim „Running for the Best“.

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