RSV Schleißheim

Kunstradpaar auf EM-Kurs

Die Kunstradfahrer des RSV sind auf dem besten Wege sich für die Europameisterschaft zu qualifizieren: Untermann Alexander Brandl und Obermann Andreas Steger.

Nach vier von sechs Qualifikationsläufen liegen Alexander Brandl und Andreas Steger klar vor ihren Kontrahenten um das eine Ticket zur Hallenrad-Europameisterschaft in der Nähe von Straßburg. Bei der dreiteiligen JuniorMasters-Serie werden pro Veranstaltung in einer Vorrunde und dem abendlichen Finale jeweils zwei Wertungen ausgefahren.

Start war vor zwei Wochen im unterfränkischen Randersacker. Das Oberschleißheimer Duo war von Trainer Michael Grädler bestens vorbereitet worden und legte sowohl im Vorlauf als auch im Finale Platz Eins vor. Da konnten ihre Konkurrenten aus Langenselbold, die erst seit dieser Saison zusammen fahren, nicht mithalten - zwar denkbar knapp mit nur einem Punkt Abstand. Im abendlichen Finale lagen sie dann zwar mit sieben Punkten deutlich hinter den Schleissheimer Kunstradlern auf Platz Zwei, doch hatten sie eindrucksvoll gezeigt: „mit uns ist zu rechnen“. Nach Bekanntwerden der Startliste für die zweiten Junior Masters wurde klar, dass Langenselbold auch bei der Ticketvergabe mitreden wollte: ihr Wettkampfprogramm war kräftig aufgestockt worden und lag jetzt nur noch einen halben Schwierigkeitspunkt hinter dem von Andreas Steger und Alexander Brandl. 

Es sollte spannend werden. Aufgrund der geringeren eingereichten Punktzahl musste Langenselbold als Erste vor den kritischen Augen der Kampfrichter bestehen. Es zeigte sich, dass doch nicht alles wie geplant klappte, sodass am Ende 117,82 und 119,74 Punkte auf der Anzeigetafel standen. Doch Andi und Alex konterten diese Kampfansage souverän und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit 122,80 und 123,03 ausgefahrenen Punkten verwiesen sie ihre Konkurrenz erneut auf Rang Zwei mit durchweg konstanten Ergebnissen über der 120er Marke. Die amtierenden Deutschen Juniorenmeister aus Oberschleissheim legten mit diesen vier Spitzenplatzierungen einen sehr soliden Grundstein auf dem Weg zur Europameisterschaft. Die finale Entscheidung, wer dort Ende Mai Deutschland vertreten darf, wird in zwei Wochen beim dritten Junior Masters im württembergischen Öschelbronn fallen, wenn die fünfte und sechste Qualifikationsrunde ansteht.

Quelle: freising-online

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