Soldatinnen in den Kriegerverein

Zu den angenehmen Aufgaben des Vorstands im Krieger- und Soldatenverein gehörten die Ehrungen. Von links: Helmut Klausner jun., Wolfgang Hipf, Rudolf Schlagenhaufer, Franz Hebesberger, Andreas Spenger, Annemarie Spanfelner, Erich Plobner, zweiter Vorsitzender Günter Huber und erster Vorsitzender Albert Past. mm. Foto: M. Mayer

(mm)

· Das könnte spannend werden: Der Krieger- und Soldatenverein Eching denkt über die Aufnahme von Soldatinnen nach. Vorsitzender Albert Past erinnerte daran, dass seit 1975 auch Frauen in der Bundeswehr militärische Dienste tun. Die Frauenquote entspreche derzeit 7,5 Prozent. Es gebe aktuell etwa 17 550 weibliche Beschäftigte beim „Bund“. Im Rückblick auf sein fünftes Jahr an der Vereinsspitze konnte Albert Past bei der Jahreshauptversammlung im Huberwirt von ruhigen und unspektakulären Zeiten berichten. Man pflegt Kameradschaft, Sportsgeist und Geselligkeit und die Mitgliederzahl steht relativ konstant bei 195. Zuletzt gab es drei Neuzugänge. „Wir wollen durchaus wieder die 200er Marke ins Auge fassen,“ zeigte sich Past zuversichtlich. Auch die meisten der insgesamt 37 Ehrenmitglieder, die von Beiträgen befreit sind, leisten den jährlichen Obolus von zwölf Euro um den Verein zu stärken. Dies wertete der Vorsitzende als ein schönes Zeichen der Verbundenheit. Wie immer ging der Verein 2010 seinen übernommenen Aufgaben nach. Dazu gehören die Pflege des Echinger Kriegerdenkmals, die Ausrichtung des Volkstrauertags sowie die Beteiligung an Festen und Veranstaltungen, wofür Bürgermeister Josef Riemensberger einen ausdrücklichen Dank aussprach. Als weiterer Ehrengast verfolgte stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender Franz Kiermayr die Versammlung. In sportlicher Hinsicht machten die Vertreter des Krieger-und Soldatenvereins eine gute Figur. Beim Echinger Volksfestturnier sprang für das Stockschützen-Team ein erster Platz heraus, beim Schießen in Gundihausen der dritte Platz. Sehr erfolgreich ist in Eching seit langem die Haussammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die mit Hilfe des Krieger- und Soldatenvereins durchgeführt wird. Drei nimmermüde Sammler, nämlich Annemarie Spanfelner sowie Gisela und Rudolf Schlagenhaufer, erzielten mit viel persönlichem Einsatz rund 4750 Euro. Dabei gingen allein über 3000 Euro auf das „Konto“ von Schlagenhaufer, der seit 15 Jahren als Sammler unterwegs ist. Bei einer Reihe von Ehrungen wurden verdiente Mitglieder für ihre Vereinstreue belohnt. Das Bronzene Vereinsabzeichen für zehnjährige Vereinszugehörigkeit erhielten Josef Dette, Andreas Linzmair, Andreas Spenger, Martin Steininger und Wolfgang Hipf; das silberne Abzeichen Heinrich Wehkamp. Mit dem Goldenen Vereinsabzeichen wurden Franz Hebesberger, Günter Linzmair, Helmut Klausner jun. und Erich Plobner geehrt. Das Ehrenkreuz in Silber darf sich zukünftig Anton Moll anheften.

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