„Souveränes politisches Bekenntnis“

Brachten eine tolle Auszeichnung mit nach Die Schüler des Carl-Orff-Gymnasiums. Rechts Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle.

Unte

r 67 Wettbewerbsbeiträgen und 441 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Bayern hatten sich die Carl-Orff-Gymnasiasten aus Unterschleißheim durchgesetzt. Sie hatten sich in ihrer Wettbewerbsarbeit mit der nationalsozialistischen Bücherverbrennung 1933 von Autoren, die einen Bezug zur Stadt München haben, auseinander gesetzt. Die Jugendlichen recherchierten nach Motiven und Gründen der Skandalisierung dieser Autoren durch die Nationalsozialisten und stellten bei ihren Recherchen fest, dass die Schriftsteller – von Heinrich Mann bis Oskar Maria Graf – auch nach 1945 verstoßen wurden oder aber in Vergessenheit gerieten. Die Ergebnisse ihrer Recherchen setzten die Jugendlichen in einem selbst geschriebenen Theaterstück um, das aus Textpassagen der Autoren und zeitge- nössischen Kommentaren zusammensetzt wurde und beinahe ausschließlich aus Originalzitaten besteht. Mit ihrem Theaterstück wollten die Schüler den Opfern des Nationalsozialismus in München ein Denkmal als Kulturschaffende setzen, das es in der Bayerischen Landehauptstadt bisher nicht gibt. Die Wettbewerbsjury lobte dieses Stück als ein „souveränes geschichtspolitisches Bekenntnis, das nicht in sprachlosem Entsetzen oder Worthülsen endet, sondern einen Weg zu einer neuen, eigenen Sicht auf doe Gräuel der Nazis findet“.

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