Mobile Sanitätsstation im Glück

Sensationelle Spende eines Jubilars

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Geld, das man gut gebrauchen kann: Die Verantwortlichen der Mobilen Sanitätsstation bei der Scheckübergabe durch das Ehepaar Zacherl. Von links: Thomas Angenendt, Christine Zacherl, Fried Saacke, Korbinian Zacherl, Martin Waas. 

Wenn das keine gute Tat ist, was dann? Statt sich reich beschenken zu lassen hat der Ismaninger Korbinian Zacherl an seinem 60. Geburtstag über 5000 Euro für den örtlichen Sanitätsdienst, respektive dessen Unterstützungsverein gesammelt. Genau gezählt kam die stolze Summe von 5065 Euro zusammen, als der spendable Jubilar mit Familie und Freunden Geburtstag feierte.

Den Scheck mit der stolzen Summe hat Korbinian Zacherl zusammen mit seiner Frau Christine dem Vorsitzenden des Ismaninger Sanitätsdienst Unterstützungsvereins, Martin Waas und dessen Stellvertreter Fried Saacke übergeben. „Wir gratulieren Korbinian Zacherl und bedanken uns ganz herzlich bei ihm, seiner Familie und bei jedem einzelnen seiner Geburtstagsgäste und Gratulanten für die großzügige Unterstützung“, erklärte Waas. Anstelle von Geschenken hatte Korbinian Zacherl nämlich seine Verwandten und Freunde, mit denen er im Gasthof Soller feierte, um Geldspenden gebeten, die er in vollem Umfang an den Verein weitergegeben hat. 

Der Ismaninger Sanitätsdienst Unterstützungsverein ist der Förderverein der örtlichen Bereitschaft des Roten Kreuzes, welche letztlich von der Spende profitiert. „Ich schätze die grandiose, ehrenamtliche Leistung der Ismaninger Sanitäter und möchte dieses Engagement mit der Spende des gesammelten Betrags unterstützen.“, so Korbinian Zacherl bei der Geldübergabe vor der Mobilen Sanitätsstation. „Im vergangenen Jahr habe ich beobachtet, wie die Sanitäter in ihrer Freizeit, in einer Halle auf meinem Hof, den gebraucht erworbenen Linienbus eigenhändig und in wochenlanger Arbeit zur mobilen Sanitätsstation umgebaut haben. Das hat mir so imponiert, dass ich dieses großartige Engagement finanziell unterstützen möchte“, sagte der edle Spender ganz im Sinne eines Samariters. 

„Das Geld werden wir für den Ausbau und Betrieb der Mobilen Sanitätsstation nutzen“, so Fried Saacke, der auch Chef der örtlichen Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes ist. Die mobile Sanitätsstation kommt bei der Betreuung von größeren Veranstaltungen im Outdoor-Bereich zum Einsatz. Als Beispiel nannte Saacke Sportveranstaltungen, Vereinsfeiern oder das Engagement während der Ismaninger Festwoche. So komme das Geld letztlich „allen Ismaningern wieder zugute“, stellte der Chef der Bereitschaft fest. Dass das Geld in Ismaning bleibt war auch für Zacherl wichtig. Wörtlich sagte er bei der Scheckübergabe: „Schließlich lebe ich als Sohn einer alteingesessenen Ismaninger Bauernfamilie seit 60 Jahren hier, mit meiner Familien auf unserem Hof und bin dem Ort sehr verbunden.“

Quelle: freising-online

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