Harte Zeiten für die Schausteller

Spendenaufruf: Circus Barnum braucht Futter für die Tiere

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Wer füttert mich? Der Circus Barnum ist dringend auf Spenden angewiesen.

Die Corona-Auswirkungen sind für die Wanderzirkusse extrem spürbar. Auftritte werden abgesagt, die Zuschauer müssen verringert werden und die Weiterreise in andere Gemeinden funktioniert nicht mehr problemlos. So geht es zumindest dem Circus Barnum, der derzeit am Unterschleißheimer Volksfestplatz festhängt. Für ihren großen Zoo bittet der Zirkus nun um Spenden und Futter für die Tiere, damit er über die Runden kommt.

Unterschleißheim - Die freundlichen zweihöckrigen Herrschaften auf der Wiese des Volksfestplatzes gehören tatsächlich schon fast zum Stadtbild. Sie lassen sich gerne bewundern und noch lieber mit Äpfeln versorgen. Ihr eigentliches Zuhause: Circus Barnum, der jetzt für seine Tiere um Spenden bittet. Sein Aufruf richtet sich gleichermaßen an Landwirtschaft und Bürgerschaft. Auch das ist Corona: Circus Barnum ist in Unterschleißheim gestrandet. Er kann nicht weiterziehen, da es von den nächsten Spielorten regelrecht Absagen gehagelt hat.

Unterschleißheim: Futterspenden dringend erwünscht

Der Grund: Wie in Unterschleißheim werden allerorts Testzentren errichtet. Die Stadt hat allerdings den Vorteil, dass der Volksfestplatz groß genug ist, um dem Circus Barnum weiterhin beherbergen zu können. Kamele sind nicht die einzigen Tiere Barnums, einem der tierreichsten Zirkusse Deutschlands. Denn da gibt es noch Lamas, Alpakas, Esel, Ziegen, Rinder, Pferde, Ponys und ein Guanako. Und alle futtern ganz schön was weg, hinzukommen Honorare für Hufschmied und Tierarzt. 

Um die laufenden Kosten stemmen zu können, bittet daher der Zirkus die Landwirte um Heu, Kraftfutter, Stroh und Äpfel sowie die Bürgerschaft um Geldspenden. Bei der Kamelwiese ist eine Spendenbüchse angebracht. Bei größeren Beträgen können Interessenten auch gerne das Konto DE74100100100786776114 oder Paypal mit circus.barnum@gmail.com nutzen. Wer wissen möchten, wohin die Spende geht kann einfach im Zirkus vorbeikommen und sich umsehen.

Neugierig beschnuppern die Kamele ihre Besucher.

Quelle: freising-online

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