Stolz auf die Jugendarbeit

Oberschleißheim (kk) –

An kirchlicher Jugendarbeit mangelt es in Ober- und Unterschleißheim nicht, aber wer oder was verbirgt sich eigentlich hinter der Jugendarbeit? Sascha Kieslich (20) verrät wie er in die evangelische Jugend hineingerutscht ist: „Die damalige hauptamtliche Jugendreferentin Regine Kellermann rief mich eines Tages an, um mich als Leiter für die Kinderfreizeit zu gewinnen.“ Ähnlich erging es Steffen Barth (21), der über eine Freundin mit ins Boot der Evangelischen Jugendarbeit Schleißheim gezogen wurde. „Ich habe schnell gemerkt, dass mir die Jugendarbeit Spaß macht und sie eine gute Möglichkeit bietet mit Kindern und Jugendlichen direkt zu arbeiten. Außerdem kann ich Menschen kennenlernen, die ich sonst nicht getroffen hätte“. Stephanie Voss (20) erinnert sich, dass die Jugendarbeit ihren Berufswunsch, sich zur Kindergärtnerin ausbilden zu lassen, gestärkt hat. „Sich neue Beschäftigungen und Programme für die Kinder auszudenken ist wunderbar und ich fühle mich in meiner Arbeit bestätigt, wenn die Kinder Spaß haben.“ Organisiert ist die Jugendarbeit vor allem über den Jugendausschuss, der den Kontakt zu den Mitarbeitern hält und die Interessen der Jugendarbeit beim Kirchenvorstand vertritt. 2007 wurde die Jugendreferentin Regine Kellermann versetzt und ihre Stelle in Schleißheim sollte über ein Jahr vakant bleiben. Sascha Kieslich, damals Vorsitzender des Jugendausschusses, erzählt: „Wir wollten die Jugendarbeit in der Zwischenzeit unbedingt so weiterführen wie sie war und wenn möglich auch neue Jugendliche dazu gewinnen. Leider konnten sich nicht alle Jugendgruppen und Projekte halten.“ Steffen Barth ist dennoch stolz auf die Arbeit des Jugendausschusses und bezeichnet die Einrichtung eines E-Mail-Verteilers als „ihre bahnbrechendste Errungenschaft, die den Postverkehr enorm erleichterte“. Als der Kirchenvorstand die Stelle eines neuen Diakons zur Hälfte kürzen wollte, mobilisierte sich die Jugend und startete eine Postkartenaktion, die ihren Effekt nicht verfehlte. Peter Braun ist seit September 2008 der neue Jugend- und Gemeindediakon für Ober- und Unterschleißheim. Steffen Barth ist erleichtert, dass „endlich wieder jemand da ist, der sich hauptberuflich und regelmäßig um die Einteilung der Mitarbeiter, das Einhalten von Terminfristen und um den Haushalt und die Abrechnungen kümmert.“ Das Erledigen von Verwaltungsaufgaben sei für ihn persönlich belastend und unangenehm gewesen. Endlich könne er sich wieder den wichtigen Dingen widmen, nämlich der Jugendarbeit.

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